Mittwoch, 30. Oktober 2013
Dienstag, 29. Oktober 2013
Space Engineers: Minecraft im Weltall?
und es bisher nicht bereut! ;-)
Das Grundprinzip ist schnell zusammengefasst.
- Konstruiere Deine eigenen Raumschiffe
- Teste sie in einer simulierten Welt mit realistischer Physik
- Zerstöre die Raumschiffe physikalisch korrekt! ;-)
- Erschaffe eigene Schwerkraftfelder innerhalb der Raumschiffe
Nach knapp 10 Stunden Arbeit und meinem ganzen freien Tag habe ich ein funktionierendes Modell eines "Mini" Kampfsternes gebaut. Gut... Er ist sehr klein, aber es sollte auch eher als "Proof of Concept" angesehen werden.
Immerhin ist es mein Erstlingswerk ;)
Donnerstag, 24. Oktober 2013
RSI: PVP Regler!
Ich habe erst kürzlich so richtig begriffen wie der
viel zitierte PVP Regler funktionieren soll. Beziehungsweise wie exakt sich die
Auswirkungen dieser Einstellung im Spiel zeigen werden.
Grundsätzlich plant CIG das die menschliche
Bevölkerung in Star Citizen 1/10 der gesamten Bevölkerung ausmachen soll. Was bedeutet wenn wir aktuell mit knapp 300.000 Star Citizens rechnen kommen
auf eine NPC Population von 2.700.000.
CIG versucht damit dem Spieler das Gefühl zu geben wirklich Teil einer großen Zivilisation zu sein und nicht nur ein vereinzelter Spieler irgendwo in einem
Raumschiffspiel ;-) (Zumindest an den jeweiligen Knotenpunkten wie:
Sprungpunkte, Planeten, Stationen etc. Weniger bevölkerte Bereiche wie die äusseren Welten oder die verschiedenen gesetzlosen Welten sollen diesbezüglich ausserhalb dieser Mechanik stehen)
Doppelt interessant ist dabei die Tatsache, das CIG nicht will das das Spieler auf den ersten Blick andere Spieler identifizieren können. Um also heraus zu finden welche der vielen Schiffe um mich herum von einem menschlichen Piloten gesteuert werden brauche ich sowohl die richtige Ausrüstung als auch die nötige Beobachtungsgabe.
Jetzt müssen wir nur noch wissen, das das Star Citizien je nach „Point of
Interest“ zwischen 30 und 100 Schiffe innerhalb einer der dynamisch generierten Instanzen erlauben
will.
Wenn wir nun also davon ausgehen, das 100 Spieler im Moment das theoretische Maximum innerhalb einer Instanz sind, dann muss ich damit rechnen das 90 der angezeigten Schiffe von NPC`s kontrolliert werden und lediglich 10 menschliche Spieler mit mir in der gleichen Ecke des Universums sind. Zumindest sofern der PvP Regler auf dem möglichen Maximum steht. Stellt man den Regler hingegen auf das
Minimum, sind es vielleicht nur 1 oder 2 zusätzliche Spieler in der gleichen Ebene.
Der Regler reduziert also nicht die Menge an Schiffen
die dem Spieler begegnen, sondern lediglich die Menge der menschlichen Piloten
innerhalb der Schiffe die mir sowieso begegnen. Er verhindert also keine Gefechte, sondern beeinflusst sozusagen nur den Schwierigkeitsgrad der zufälligen Begegnungen. Evtl. wird es sogar mit mehr menschlichen Spielern weniger Gefechte geben, als mit weniger ;-)
Und diese Herangehensweise gefällt mir Im Moment sehr ;-)
Beziehungsweise die Gewissheit das sich hinter jedem Schiff das ich sehe ein menschlicher
Spieler verbergen kann reizt mich extrem. Vor allem auch deshalb weil man sich
so eben NIE sicher sein kann, was genau passiert und man immer die Umgebung im
Auge behalten sollte ;-)
RSI: Dogfight Beta!
Ich habe im offiziellen Forum einige neue Infos zur bald
startenden Dogfight Beta gefunden.
Für mich war neu, das wir diese nicht mit den Schiffen in
unserem Hangar testen können, sondern vorerst nur mit speziell ausgewählten.
Was zwar für die Tests nachvollziehbar und logisch ist, aber mich schon ein
wenig enttäuscht ;-)
Es kann also durchaus passieren, das wir, sobald es losgeht
erst einmal einige Zeit nur mit „Auroras“ fliegen werden können. Und
anschließend einige Zeit nur mit Auroras Typ X, und dann mit 300i etc…
Auf diesem Weg will das CIG Team so schnell als möglich die
besten Auswertungen bezüglich Balancing, Lag und Verbindung sowie Spielbarkeit
erhalten.
Nachdem ich ein wenig darüber nachgedacht habe, gefällt mir
die Lösung immer besser. Damit ist nämlich auch gleichzeitig sicher gestellt,
das zum Testen der einzelnen Schiffe nicht immer alle Besitzer einer Aurora
gegen eine übermächtige Constallation antreten müssen.
Oh, und wo wir gerade dabei sind. Zu Beginn der Beta sollen
ausschließlich Schiffe zur Verfügung stehen, die mit einem einzigen Pilotensitz
ausgestattet sind. Also etwa die Aurora, die Hornet, die 300i und eventuell die
Avenger da der zweite Platz dort keine für den Flug relevanten Funktionen bietet.
RSI: Versicherungsbetrug mit LTI?
Neulich habe ich mich etwas mit der LTI innerhalb des
Spieles beschäftigt weil ich gefragt wurde, was den mit der LTI passiert, wenn
mir jemand das Schiff klaut.
Da ich selbst keine Antwort auf diese Frage wusste habe ich
mich also (mal wieder) in die tiefen Abgründe des offiziellen Forums begeben
und nach einer Antwort gesucht. Dabei habe ich festgestellt, das ich nicht der
einzige bin, der sich diese Frage stellt. Selbst wenn die Beweggründe für diese
Frage nicht immer die gleichen sind ;-)
Obwohl noch vieles nicht sauber definiert ist, und anderes
ganz klar während der Beta noch im Detail abgestimmt werden muss gibt es
zumindest ein paar grundsätzliche Informationen zu dem Thema.
1.) LTI
ist nicht übertragbar. Wenn mein Schiff gestohlen wird, dann verbleibt die LTI
bei mir und ich erhalte ein neues Schiff. Ganz so, wie wenn es zerstört worden
wäre.
2.) Das
gestohlene „alte“ Schiff wird als gestohlen gekennzeichnet und es ist nicht
möglich dieses Schiff zu versichern. Das bedeutet, das man es in dem Zustand in
dem es sich nach der Eroberung befindet in einen „sicheren“ Hafen fliegen muss.
Und dieser wird nicht mal eben so in einem der UEE Systeme liegen, sondern muss
sich im rechtsfreien Raum befinden, da nur dort (oder in vergleichbaren,
kriminellen Einrichtung) das andocken von als gestohlen gemeldeten Schiffen
möglich ist.
3.) Es
ist möglich sich eine neue „gehackte“ Kennung zu besorgen, jedoch sollen die
Kosten die insgesamt damit verbunden sind immer noch so hoch sein, das sich ein
Versicherungsbetrug nicht lohnen soll. Aber selbst mit einer neuen Kennung soll
es nicht möglich sein das Schiff neu zu versichern.
Das Problem an dieser LTI / Schiffsdiebstahl Sache ist, das man
es nicht direkt kontrollieren kann. Woher will RSI oder analog dazu meine
InGame Versicherung wissen, das ich mir habe das Schiff nicht „absichtlich“
erobern lassen. Und wie unterscheidet die Versicherung zwischen krankhaft
schlechten Spielern / Pechvögeln und einem Spieler der bewusst versucht das System
zu hintergehen.
Bisher gibt es darauf keine Antwort. Chris Roberts hat zwar
gesagt, das RSI/CIG dieses System überwachen werden, und das jeder
nachgewiesene oder begründet vermutete Versuch dazu führt das dem
entsprechenden Schiff die LTI entzogen werden wird.
Wie sich das dann aber faktisch später äussern wird, wird
man abwarten müssen.
Dienstag, 22. Oktober 2013
RSI: Sklaventreiber?
Beutet CIG die „Fans“ mit dem „starship contest“ aus? Mit
dieser durchaus provokanten Aussage hat gestern „6000“, ein User aus dem
offiziellen RSI Forum, die auf den ersten Blick lächerliche Behauptung
aufgestellt.
Er/Sie unterstellt RSI damit eine moderne Form der Sklaverei
und Ausbeutung. Schließlich, so „6000“ würde das Unternehmen ja
am Ende für $ 30.000,00 (plus/minus) ein voll funktionsfähiges
Raumschiff bekommen, während all die anderen Teilnehmer ohne auch nur einen Cent
in der Tasche nach Hause gehen würden.
Klingt absurd, oder?
Ich meine, es ist ein Wettbewerb. Also eine freiwillige
Veranstaltung bei der sich verschiedene Personen aus freiem Willen mit anderen
Personen messen um die Leistungen miteinander zu vergleichen und am Ende
natürlich auch bewertet werden.
Also etwas völlig normales in unserer Gesellschaft. Und in meinen Augen auch ein
ziemlich cleverer Schachzug von CIG.
Der User „6000“ argumentiert nun aber, das CIG auf diese Art und
Weise eben eine beliebige Anzahl Mitarbeiter für sich an Raumschiffkonzepten arbeiten
lässt, bloß am Ende nur 1 Person/Gruppe effektiv bezahlen muss. Halloooo? Das ist ein Wettbewerb ;-)
Weshalb viele andere User dies auch wie folgt kommentiert haben:
„Wach auf, so ist das im realen Leben eben!“
„The Winner takes it all!“
„Bei Angeboten kann auch nur einer den Job haben!“
Und sie alle haben damit recht. Genau so läuft es im realen
Leben nun einmal. So läuft es in Spielen, so läuft es immer!
Aber, nur mal des Argumentes wegen frage ich mich: Ist das
deshalb aber auch richtig?
Das ist die Frage die mich interessiert seitdem ich diesen
Post gelesen habe. Ich meine, wenn man es jetzt mal völlig unbedarft sieht, ist
dieses System eigentlich moralisch falsch. Oder?
„Ein Unterschied, der ein Unterschied macht, ist kein
Unterschied!“
Wenn ich diese Annahme als Argumentationsgrundlage benutze,
stellt sich in der Tat die Frage, ob es einen Unterschied zu der „klassischen
Sklaverei“ zu unseren etablierten Wirtschafts- und Gesellschaftssystemen gibt.
Die Menschen die als Sklaven leben mussten, wussten dass Sie
Sklaven waren. Sie mussten unentgeltlich entgegen Ihrem Wunsch und Willen
Dienstleistungen erbringen. Die einzigen Vorteil genossen Sie darin, das
kostenfrei wohnen und essen konnten und medizinische Versorgung frei waren. (Bedingt...)
Die Menschen heute begeben sich freiwillig in ein ähnliches Abhängigkeitsverhältnis.
Egal ob es schlecht bezahlte Job`s sind, oder solche Wettbewerbssituationen in
denen nur zählt wer der beste ist.
Natürlich geht es uns heute besser. Sowohl medizinisch als auch unsere Rechtssituation ist oberflächlich betrachtet deutlich besser. Aber faktisch gewinnt vor Gericht auf im Zweifel der, der das meiste Geld hat. Denn eine Krähe pickt der anderen kein Auge aus...). Wir haben ebenso wenig Einfluss auf das was um uns passiert, wie die Menschen damals.
Oder? Oder geben wir diesen Einfluss aus Bequemlichkeit einfach nur ab.
Nehmen wir zum Beispiel den typischen politischen Deutschen.
Er interessiert sich 4 Jahre lang nicht für Politik, wählt dann das was er
kennt, weil sich ja eh nichts ändert und vergisst dann wieder 4 Jahre lang das
es Politik überhaupt gibt.
In der Zwischenzeit wird zwar vielleicht mal über unbequeme
Entscheidungen in der Politik gesprochen, aber Konsequenzen daraus werden nicht
gezogen.
Eigentlich ein ziemlich armseliges Bild, oder? Da drängt
sich die Frage auf, ob wir nicht bekommen, was wir verdienen.
Tatsache ist jedoch, dass ich ungeachtet der aufgeworfenen gesellschaftlichen
Fragen nach wie vor der Überzeugung bin, das dieser Wettbewerb eine geniale
Idee ist. Auch wenn das bedeutet, das ich einem moralisch fragwürdigen
gesellschaftlichen Konzept hörig bin ;-)
Wie ist das mit Euch: Findet Ihr das CIG mit diesem
Wettbewerb die Community ausnimmt? Oder das es ein genialer Schachzug und eine
spannende Chance für angehende Modder ist?
Montag, 21. Oktober 2013
Elite: "Dogfight Alpha im Dezember"?
Laut gamestar.de soll im Dezember bereits die erste Alpha von Elite starten. Und zwar, ähnlich wie in Star Citizen zunächst eine Art "Dogfight"-Modul, in dem die Spieler die Kämpfer miteinander austragen können. Dieses Modul soll nach und nach erweitert werden, bis es dann schließlich irgendwann das komplette Spiel beinhaltet.
Aber, und das ist ein großer Unterschied zu Star Citizen, es werden nur knapp 900 Spieler Zugang zur Beta erhalten. Selektiert wird dies einzig und alleine über die Menge Geld jemand in dieses Projekt investiert hat.
Die Grenze liegt bei € 200,00.
Das bedeutet, alle anderen müssen sich noch gedulden, bis irgendwann später, alle "Module" fertig sind, und die Beta zur Alpha wird. An dieser können dann nämlich wieder alle "Pledger" teilnehmen.
Ob es nun die richtige Entscheidung war, den Zugang zu Beta durch einen doch recht hohen Geldbetrag einzuschränken kann ich dabei aber nicht sagen. Obwohl es mit Sicherheit ein durchaus legitimer Ansatz ist, finde ich die Grenze von $ 32,00 die CIG gewählt hat deutlich.... freundlicher. Selbst wenn die Jungs von Elite sich am Tag X zumindest keine Gedanken über völlig überlastete Server machen müssen ;-)
Ganz nebenbei bemerkt. Trotz der aktuellen geradezu irrwitzigen Zahl $ 23,309,187,00 die für Star Citizen bereits im großen Topf liegen, hat jeder der 279.472 Pledger hier "nur" knapp" $ 83,40 gegeben.
Mich würde ja mal interessieren, wie viele Leute tatsächlich etwa mehr als $ 200,00 gegeben haben ...
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