Donnerstag, 22. August 2013

Star Trek Online, oder wie der Support einen Spieler vergrault!



Ich habe vor einigen Jahren mal einen Account bei Star Trek Online angefangen und auch einen Charakter zu gut 50 % ausgelevelt. Also gerade den Rang Captain erreicht. Das ist nicht viel, aber ich hatte dennoch 30 Spielstunden und ein paar Kröten in das Free To Play Game investiert, weil es zu dem Zeitpunkt echt Spass gemacht hat.

Dann verließ mich die Motivation nachdem ich irgendwann immer die gleichen Missionen hatte und sich absolut NICHTS abwechselte und darüber hinaus die immer gleichen Missionen nicht mal besonders liebevoll erstellt worden waren. Bzw. Sie waren echt schlecht. Vor allem auf den Planeten war es an Langeweile nicht mehr zu überbieten.

Also schlief mein Account knapp 1,5 Jahre bis ich vor kurzem mit dem Release des neuen Updates wieder mal Lust hatte zu spielen.

Dummerweise waren alle meine Charaktere verschwunden. Mein Account existierte zwar noch, aber alle darin enthaltene Charaktere sowie das noch vorhandene Guthaben waren weg.

Ich meine: Klar, es war nicht viel, und wieder klar: es wäre möglich das mein Account vielleicht „gehackt“ worden war.

Also nix ungewöhnliches in der schlecht gesicherten Welt der Free To Play Games (Gut das ich für jedes Games und Grundsätzlich alles immer neue, noch nicht verwendete Passwörter benutze)

Ich kontaktierte also den Support und schilderte dem mein Problem.

Nachdem sich dann sage und schreibe 4 WOCHEN lang nicht tat fragte ich noch mal nach, und bekam als Antwort ich hätte wohl meinen Zugang vergessen, und sollte mein Passwort noch mal anfragen?

Ähm… What?!?

Und zu allem Überfluss muss ich mich innerhalb von 48 Stunden zurück melden, da sonst mein Ticket geschlossen wird.

Naja, es hat sage und schreibe 6 Mails und weitere 3 Wochen gedauert, bis der Support „verstanden“ hat was mein Problem war, und bereit war sich das mal alles anzusehen.

Nach weiteren zwei Wochen bekam ich dann die Info, das ich auf diesem Account niemals Charaktere gehabt hätte, und das ich mich vermutlich mit dem falschen Account angemeldet hätte.

Ja … klar …! Weil ich auch so viele habe …!

Nachdem ich mich noch einmal mit meinen Sicherheitsfragen als mich selbst identifiziert habe, empfahl man mir, mein Passwort und den Namen einfach noch mal zurück zu setzen.

Auch wenn ich der Meinung war, das dies nichts mit damit zu tun hatte, versuchte ich das, jedoch ohne Ergebnis. „Freundlicherweise“ bekam ich aber direkt nach dem zurücksetzen des Passwortes die Nachricht des Supportes, das ja nun alles geklappt habe, und mein Ticket geschlossen wird.

Gut, gemeinsam mit dieser E-Mail ist dann auch das Spiel in den Papierkorb gewandert.

Schade um das Geld und um die Zeit. Bei mir waren es zum Glück nur knapp € 30,00. Aber hätte ich da mehr Geld investiert, sähe ich jetzt ganz schön alt aus. Ich kann definitiv keine Empfehlung für dieses Spiel und dessen Support geben.

Das ist für mich ein klassisches Beispiel für: „Gut, dann halt ohne mich!“


Montag, 19. August 2013

RSI: Der Event in Köln: Top oder Flop?



So, noch 5 Tage, dann ist es soweit. Ich werde einer von 1100 Gästen sein, die sich das Spektakel im alten Wartesaal ansehen werden. Ich bin gespannt.


Streng genommen kann es nur zwei Möglichkeiten geben. Es wird entweder total geil oder extrem langweilig. Etwas dazwischen kann ich mir nicht vorstellen ;-)

KSP: Der Griff zum Duna!

Bis zur Unendlichkeit, und noch viel weiter ... !
Nachdem die tapferen Kerbonauten des KSP in vielen Missionen die wichtigsten Grundfähigkeiten erlernt haben und glücklicherweise dabei (bisher) nur einen einzigen besonders tragischen, da unnötig, Verlust zu beklagen.

Jetzt ist es an der Zeit nach größeren Zielen zu streben.

Und dieses Ziel heißt Duna!

Da Duna ein ganzes Stück entfernt ist, bedarf eine solch groß Mission einiges an Vorbereitung. Vor allem aber braucht man klare Ziele vor Augen. Und mir schwebt da bereits einiges vor.

Im ersten Schritt wird eine Tank- und Transitstation im Orbit um Kerbin errichtet werden, damit Missionsschiffe und Komponenten für die Duna Missionen dort neu betankt und bis zur Verwendung gesammelt werden. Diese Station wird 4x kleine Docking Ports und 4x mittlere Dockingports bekommen, damit meine Schiffe dort „ankern“ können bis alles fertig ist. Darüber hinaus besitzt die Station einen großen Docking Port an dem verschiedene Treibstofftanks andocken können um den dort landenden Schiffen ständig Nachschub anbieten zu können.

Der zweite Schritt wird es sein eine bemannte Mission zum Duna zu organisieren. Ein Schiff der Hera Klasse soll in seiner Basis Konfiguration eine einfache Unterbringung, einen geländegängigen Rover und zwei Kerbonauten zu dem roten Planeten bringen und absetzen. Das Schiff an sich wird je nach verfügbarem Treibstoff im Orbit verbleiben oder den Heimflug nach Kerbin antreten um dort neu aufzutanken.

Im dritten Schritt wird eine permanente Station als Gegenstück zu der im Orbit um Kerbin befindlichen Station errichtet werden. Diese wird dann als Basis zur weiteren Erkundung/Erschließung des Duna`s dienen. Falls möglich wird diese Station bereits eine Vielzahl an kleineren Sonden und Rovern mitbringen, die sowohl den Trabanten Ike als auch verschiedene Punkte auf der Planetenoberfläche untersuchen können.

Der vierte Schritt wird die Entsendung eines der neu optimierten Schiffe der Hera XII Linie sein. Dank deren integriertem Lander und einem mittleren und einem großen Dockingport wird das Schiff weitere Gebäude für die neu entstehende Siedlung auf dem Mars transportieren, als auch mindestens einen Reservetank für die Station.

Im fünften Schritt wird eine weitere kleine Station in den Orbit um Duna geschleppt werden. Diese ist nichts weiter als ein Vorrat an Treibstofftanks. Gleichzeitig werden zwei Raumflugzeuge zur Erkundung des Dunas sowie dem unkomplizierten Transport von Personen auf der Oberfläche mitgenommen.

Zusammengefasst gibt es also fünf Stufen:

  1. Stufe: Transitbereit im Orbit Kerbins errichten!
  2. Stufe: Ein zwei Kerbol Team Pioniere sicher auf Duna absetzen!
  3. Stufe: Transitbereich im Orbit Dunas errichten & Sonden und Rover für die beginnende Basis liefern!
  4. Stufe: Transit eines hochmodernen Raumschiffes inkl. Lander für Fährdienste und Ersatztank.
  5. Stufe: Station für Ersatztreibstofftanks sowie STTO`s für den Transfer und die Erkundung Dunas.

Packen wir es an: es gibt viel zu tun! ;-)



Es ist alles wie immer ... nur schlimmer!

Das Bild passt einfach immer so gut! ;-)

Eigentlich ist es, sozialtechnisch betrachtet, ziemlich interessant zu beobachten wie unterschiedliche Gruppen / Gefüge grundsätzlich IMMER wieder die gleichen Verhaltensmuster an den Tag legen. Es gibt die Alpha Tiere, die stillen Mitläufer, die Aktiven, die Inaktiven, die Motivieren, die ewigen Nörgler und es gibt die selbsternannten Organisatoren.

Natürlich gibt es in jeder Gruppe, Team, Verein etc. bestimmte Tätigkeiten die erledigt werden müssen. Und oft sind es immer die gleichen, die am ende des Tages solche Aufgaben übernehmen. Meistens eher gezwungenermaßen als freiwillig. (Irgendjemand muss es ja machen!)

Aber nicht selten finden sich diese „leistungsbereiten“ Teammitglieder gar nicht so unverschuldet in dieser Situation wieder.

Erst kürzlich habe ich wieder eine Situation gehabt, in der ich mir am liebsten direkt an den Kopf gegriffen hätte.

Das übliche Orga-Team bei uns hatte sich an alle „leistungsbereiten“ Mitglieder mit der Bitte um Mithilfe für ein „Projekt“ gewand. Was grundsätzlich ja auch völlig nachvollziehbar und in Ordnung ist. Schließlich müssen die beiden ja nicht alles alleine machen.

Das Problem war nun aber, dass die beiden keine Hilfe zum planen und organisieren gesucht haben, sondern willige „Gefolgsleute“ die ihre bereits vorhanden Ideen ausführen. Mitdenken: verboten! Andere Meinungen: verboten (oder wohlwollend angehört und dann ignoriert!). Neue Ideen: als nicht machbar verworfen! Es wurde nichts neues akzeptiert und der ursprüngliche „Plan“ so lange bis zur zweiseitigen Gesichtslähmung diskutiert das niemand mehr Lust hatte auch nur einen Finger zu rühren und man sich dann abschließend anhören durfte, das ja niemand jemand helfen würde und immer alles an den gleichen hängen bleiben würde.

Ach ja …

Ich gebe ja gerne zu, dass organisatorische Ämter gerade in Vereinen nicht unbedingt etwas dankbares sind. Aber sich jede Hilfe zu vergraulen, weil man „SEIN“ Ding durchziehen will hilft dabei absolut nicht.

Das interessante an dieser … naja eigentlich eher etwas traurigen Geschichte aus meinem Leben ist, das es wirklich immer und immer wieder in allein möglichen Gruppen genau so vorkommt. Nicht nur im Verein, sondern auch auf der Arbeit, im kleinen Kreis in der Familie, in Hobby Gruppen, EVE-Coprs, Rollenspiel-Dynastien oder einfach Moderatoren-Zirkel in Internet Foren. Überall zeigt sich diese Tendenz und nur in ganz seltenen Fällen sind die jeweiligen „Organisatoren“ oder „Machthabende“ in der Lage oder Willens neues zu akzeptieren.

Macht korrumpiert. Vollkommene Macht korrumpiert vollkommen?

Klingt traurig, aber in Rückblick auf meine Erfahrungen die letzten 32 Jahre scheint es nach wie vor ein Trend in der Menschheit zu sein. Schade eigentlich!


Die Konsequenz für mich ist es im Moment sich einfach dort zurück zu ziehen, wo ein solcher „Diktator“ herrscht. Ich habe zu wenig Zeit um mich auch noch mit Freizeit-Diktaturen rum zu ärgern. Da bin ich lieber dort, wo man gemeinsam Projekte und Ideen verwirklicht! ;-)

Samstag, 17. August 2013

RSI: Neue Seite über Spezifikationen der bekannten Schiffe!



Wie bereits angekündigt ist gestern die neue Seite von RSI über die Spezifikationen der bekannten Schiffe online gegangen. Leider im Moment noch nicht ganz auf Mobil-Geräte optimiert, aber grundsätzlich eine interessante Übersicht.

Wobei ich aber schon sagen muss, das ich von dem Design bisher noch so überwältigt bin.

Aber hey, die Jungs sollen auch ein Spiel programmieren, und keine Web-Page ;-)

Hier die Seite: RSI Ship Specs Page!

Freitag, 16. August 2013

Humble Bundle



Die meisten von Euch werden sicher schon einmal etwas von dem Humbel Bundle gehört haben.

Dies ist ein regelmäßig erscheinendes Angebot von jeweils unterschiedlichen Spielen von unterschiedlichen Entwicklern. Der Erlös aus den jeweiligen Bundles geht direkt an verschiedene Hilfsorganisationen und/oder an die Entwickler des Bundles.

Oder? Ja, denn das besondere an dem Bundle ist, das man zum einen nur so viel zahlt wie es einem Wert ist, und zum anderen das der gezahlte Betrag frei unter fünf Hilfsorganisationen und den Verantwortlichen für das Bundle aufgeteilt werden kann.

Angenommen man will €10,00 zahlen/spenden, erhält man vor Abschluss des Geschäftes die Möglichkeit über einfache Schieberegler einzustellen, wie viel von dem Geld an welche Organisation gehen kann.

Ich habe zum Beispiel gerade aktuell meine „Spende“ gerecht aufgeteilt. 16,66% für je eine der 5 Hilfsorganisationen und 16,66% für die Entwickler.

Theoretisch kann man so für wenig Geld interessante Spiele bekommen. Aber: Wenn man mehr zahlt, als der durchschnitt aller Käufer gezahlt hat, dann erhält man immer noch ein oder zwei besonders interessante Leckerbissen.

Normalerweise hatte mich das Bundle bisher nicht interessiert, aber diese Woche sind viele sehr gute Spiele dabei, die in meiner Sammlung nicht fehlen sollten. (Zum spielen komme ich vermutlich sowieso nicht…. ;-))


Dead Space 1
Dead Space 3
Modern Warfare
Die Sims 3 und 2 Erweiterungen
Crisis 3
Burnout Paradise
Mirror`s Edge
Battlefield 3 !!!


Zuschlagen lohnt sich da also noch wenn das eine oder andere Spiel in der Sammlung fehlt ;-)

Mittwoch, 14. August 2013

KSP: Silverwolf Sonde!

Nachdem ich meine auf dem Mun gestrandeten Kerbonauten mehr oder weniger gerettet habe, ist es wieder Zeit sich anderen Dingen zu widmen.

Langfristig habe verschiedene Ziele. In erster Linie will ich nach wie vor ein Raumschiff bauen, das in der Lage ist alle Planeten des Systems anzusteuern, dort zu landen um anschließend im Orbit um Kerbin neu betankt zu werden.

Mir ist dabei völlig klar, dass ich noch sehr weit entfernt von diesem Ziel entfernt bin. Und selbst mein verbessertes Hera Design, dessen Testflug noch aussteht, ist noch lange nicht ausreichend für diesen Zweck.

Also versuche ich jetzt einmal kleiner anzufangen.

Zum einen brauche ich mehr Erfahrung im interplanetaren Raumpflug. Und zum anderen brauche ich mehr Informationen über meine Zielplaneten. (Ich will mir weder die auf den verschiedenen Wiki`s verfügbaren Karten ansehen, noch die Daten der Planeten dort ablesen)

Da mein erster Testflug meines Interplanetaren Schiffes HERA XII zum Duna führen soll, habe ich eine automatisierte Sonden / Rover Konstruktion erdacht.

 
Silverwolf II - (Version I hatte Probleme mit der Trägerrakete! ;-))

Die Silverwolf II Sonde besteht aus einer Antriebseinheit, einem darunter befestigtem Rover und einer an der Spitze befestigtem Satelliten mit Ionenantrieb. Der Plan ist es Silverwolf II in den Orbit eines Himmelskörpers zu senden, dort den Satelliten zu starten, anschließend die Oberfläche nach einer interessanten oder geeigneten Stelle abzusuchen und den Rover abzusetzen um damit anschließend die Landestelle zu erkunden.

Um die Funktionsweise zu testen soll die erste Sonde zum Mun fliegen, und dort eine der geheimnisvollen Strukturen, die von dem DELTA Satelliten gefunden wurden, näher untersuchen und das Konzept unter Beweis stellen.

 
Silverwolf II direkt nach dem erreichen des Orbits!

Im Anflug auf den Mun!

Im Orbit wird der Satellit abgekoppelt. DELTA wird abgelöst
und setzt Kurs auf Minmus!

Nachdem die Anomalie lokalisiert wurde beginnt der Abstieg!

Gelandet! Der Rover funktioniert. Das Transportschiff leider nicht!

In dem Krater erreicht das Sonnenlicht nicht den Boden

Aber an den Wänden reicht es aus, damit der Rover über
seine Solarsegel Energie für die weitere Fahrt tankt.

Der Silverwolf-Rover vor dem Artefakt. Hier wird er einige
langfristige Messungen vornehmen.


Obwohl die eigentliche Mission erfolgreich war, gibt es verschiedene Dinge die ich unbedingt beachten muss.


  1. Ich kann nicht landen. Immer noch nicht! ;-)
  2. Die ursprüngliche Trägerstufe reicht zwar aus, aber ich brauche unbedingt mehr Treibstoff oder Delta-V für die Transportstufe.
  3. Ich muss den Rover anders verpacken.