Ich wartete noch immer. Und immer noch… und wartete… und wartete…
OK, fairer Weise muss man sagen, das ich Nere keinen Druck gemacht habe, weil ich ein paar Tage mit anderen Dingen beschäftigt gewesen war. Aber als ich mich Montag Abend wieder um meinen Umzug kümmern wollte (Wir erinnern und… letzten Donnerstag bin ich angekommen ;-)) stellte ich fest das nicht eines meiner Items angekommen war. Ein paar Rückfragen später erfuhr ich, dass der Sprungfrachter Pilot, oder besser gesagt, die Sprungfrachter Pilotin bisher noch nicht dazu gekommen war sich um meinen Umzug zu kümmern.
Das war grundsätzlich auch kein Problem. Ich hatte so lange gewartet, da sollte es nicht auf ein paar Tage ankommen. Ärgerlich war nur, dass sich natürlich ausgerecht heute ein paar Rote direkt vor meine Haustüre verirrt hatten und meine Station belagert wurde. Während sich überall Piloten hektisch gefechtsklar machten und die Allianz fast im Minutentakt neue Hilfsgesuche stellte, blieb mir nichts übrig als im Stationsinternen Starbucks zu sitzen und einen weiteren Caramel Macchiato zu bestellen.
Vermutlich war ein Glück für mich, denn wie sich später heraus stellte lief der Kampf nicht so gut. Und somit bin ich wahrscheinlich um meinen ersten A-Net Loss gekommen. ;-) Dennoch. Ich wäre gerne dabei gewesen. Selbst wenn ich dabei mein Schiff verloren hätte.
Dienstag, 13. Juli 2010
Déjà 0.0
Es ist wieder soweit. Ich bin im 0.0 Space. Und zwar bei Sev3rance. Genauer gesagt bei Ascent Network. Der Ceo, mein Freund und Bloggerkollege Nerewar Dwemor hatte mich schon vor Monaten angesprochen. Und nachdem ich festgestellt hatte, dass ich meine Lust auf PvP im HiSec einfach nicht ausleben kann habe ich mich dann nach langen Überlegungen doch dazu entschlossen umzuziehen. Mal wieder!!
Leider war ich (Mal wieder! -> Merkt Ihr was? ;-)) knapp bei Kasse. Aus diesem Grund waren für mich erst einmal einige Tage/Wochen mit LvL4 Missionen angesagt, mit denen ich mir mein Startkapital für A-Net erarbeitete. Nere bot mir zwar an, das die Corp für die Schiffe die ich mir gerade nicht leisten konnte einstehen würde, doch es kam mir falsch vor mit Schulden in die neue Corp zu kommen. Ich wollte vollständig ausgestattet sein um gleich mitmischen zu können. Also begann ich nach und nach meine Einkäufe zu tätigen. Hier ein, zwei CovOps, ein paar Battleships, einige Battlecruiser, Stealth Bomber, Interceptor, Fregatten, Indus und ehe ich mich versah hatte ich ein Frachtvolumen von über 250.000 m³ in Amarr stehen.
Das war der Punkt an dem ich realisierte, das Amarr nicht der vereinbarte Treffpunkt für den Umzug war. Dieser war über 25 Sprünge entfernt. Wer mich kennt weiß nun, dass weder Ben noch ich Frachter fliegen können. (NOCH nicht!) Also musste diese gigantische Menge an Schiffen und Ausrüstungsgegenständen mit den üblichen Industrials bewegt werden. Und das wurde Sie! ;-) Es hat zwar lange gedauert, aber nach einigen wirklich langweiligen Abenden war es dann soweit. Ich hatte alle relevanten Dinge am Sammelpunkt. Sauber in Container verpackt und alle nach Fittings sortiert beschriftet. Damit ich es nach dem Umzug leicht hätte meine Schiffe in Betrieb zu nehmen und mich häuslich einzurichten.
Tja. Soweit der Plan. Nachdem ich Nere meine Items übergeben hatte erfuhr ich, dass keine Container in Sprungfrachtern transportiert werden könnten. Weshalb Nere schnell alle Dinge aus den Containern holte. Als ich ihm voller Panik über das Chaos informierte, das es doch gehen würde, wenn man die Container in einen Frachtvertrag stecken würde, war es aber schon zu spät. War ja auch klar. Ich meine, hat irgendjemand schon mal von einem Umzug erlebt, in dem nichts schief geht? Ich jedenfalls nicht!
Ich ignorierte den Frust über das nervige Kisten und Regale sortieren nach dem Umzug und konzentrierte mich auf das wesentliche. Den Flug der Pilgrim! Da ich meinen neuen Recoon bereits geriggt hatte, war die =SJ= Redbird das Schiff mit dem ich mein neues Zuhause erreichen wollte. Nere scoutete dabei für mich.
Der Flug verlief trotz Roten in den Systeme ereignislos und zeigte mir überdeutlich, das ich dringend mehr Erfahrung im 0.0 brauchte. Schon alleine das hektische eingeben des Sprungbrücken Passwortes wollte mir nicht auf Anhieb gelingen. PvP Noob eben... ;-)
Nachdem ich einen Sprungclon angelegt hatte begann ich auf meine Items zu warten…
Leider war ich (Mal wieder! -> Merkt Ihr was? ;-)) knapp bei Kasse. Aus diesem Grund waren für mich erst einmal einige Tage/Wochen mit LvL4 Missionen angesagt, mit denen ich mir mein Startkapital für A-Net erarbeitete. Nere bot mir zwar an, das die Corp für die Schiffe die ich mir gerade nicht leisten konnte einstehen würde, doch es kam mir falsch vor mit Schulden in die neue Corp zu kommen. Ich wollte vollständig ausgestattet sein um gleich mitmischen zu können. Also begann ich nach und nach meine Einkäufe zu tätigen. Hier ein, zwei CovOps, ein paar Battleships, einige Battlecruiser, Stealth Bomber, Interceptor, Fregatten, Indus und ehe ich mich versah hatte ich ein Frachtvolumen von über 250.000 m³ in Amarr stehen.
Das war der Punkt an dem ich realisierte, das Amarr nicht der vereinbarte Treffpunkt für den Umzug war. Dieser war über 25 Sprünge entfernt. Wer mich kennt weiß nun, dass weder Ben noch ich Frachter fliegen können. (NOCH nicht!) Also musste diese gigantische Menge an Schiffen und Ausrüstungsgegenständen mit den üblichen Industrials bewegt werden. Und das wurde Sie! ;-) Es hat zwar lange gedauert, aber nach einigen wirklich langweiligen Abenden war es dann soweit. Ich hatte alle relevanten Dinge am Sammelpunkt. Sauber in Container verpackt und alle nach Fittings sortiert beschriftet. Damit ich es nach dem Umzug leicht hätte meine Schiffe in Betrieb zu nehmen und mich häuslich einzurichten.
Tja. Soweit der Plan. Nachdem ich Nere meine Items übergeben hatte erfuhr ich, dass keine Container in Sprungfrachtern transportiert werden könnten. Weshalb Nere schnell alle Dinge aus den Containern holte. Als ich ihm voller Panik über das Chaos informierte, das es doch gehen würde, wenn man die Container in einen Frachtvertrag stecken würde, war es aber schon zu spät. War ja auch klar. Ich meine, hat irgendjemand schon mal von einem Umzug erlebt, in dem nichts schief geht? Ich jedenfalls nicht!
Ich ignorierte den Frust über das nervige Kisten und Regale sortieren nach dem Umzug und konzentrierte mich auf das wesentliche. Den Flug der Pilgrim! Da ich meinen neuen Recoon bereits geriggt hatte, war die =SJ= Redbird das Schiff mit dem ich mein neues Zuhause erreichen wollte. Nere scoutete dabei für mich.
Der Flug verlief trotz Roten in den Systeme ereignislos und zeigte mir überdeutlich, das ich dringend mehr Erfahrung im 0.0 brauchte. Schon alleine das hektische eingeben des Sprungbrücken Passwortes wollte mir nicht auf Anhieb gelingen. PvP Noob eben... ;-)
Nachdem ich einen Sprungclon angelegt hatte begann ich auf meine Items zu warten…
Dienstag, 29. Juni 2010
Langweiliges Low?
Wie schon beschrieben, habe ich ja als Standort meiner „vorläufigen“ planetaren Produktionskette Planeten in verschiedenen Low Sec Systemen ausgesucht. Bei der Auswahl dieser Systems ging es mir in erster Linie darum, System zu finden in denen nur sehr wenig, oder sogar überhaupt kein Verkehr ist. Einfach um einen gefahrenlosen Gütertransport zu gewährleisten.
Das hat nun auch funktioniert. Ben als auch ich haben aus unsern Versorgungsflügen keinen anderen Kapselpiloten gesehen. Zwar gab es Piloten in den Systemen, aber nie direkten Kontakt mit ihnen.
Und genau da war dann das Problem. Nicht das ich jetzt falsch verstanden werde. Ich bin hochzufrieden über die Auswahl der Systeme (Wenn auch nicht über die Planeten, was aber ein anderes Thema ist). Nur das Fehlen anderer Piloten lies bei mir den Wunsch aufkommen mal wieder eine Expedition in das „gefährliche“ Low Sec zu unternehmen.
Ich habe mir zu diesem Zweck eine komplett T1 gefittete und voll versicherte Arbitrator gekauft. Meinen PvP Clon reaktiviert und mich mit Getränken und Nervenpillen eingedeckt die mein Stresspegel auf einem niedrigen Niveau halten sollten. So ausgestattet flog ich also nun in das Low um mich anderen Piloten zu stellen!
Und ich flog...
… und flog …
… und flog …
… und flog …
… und flog ohne einen einzigen anderen Piloten zu treffen.
Niemand war da, und die die da waren, schienen entweder so viel Angst vor mir zu haben das sie gleich flohen, oder waren so schnell wieder weg, das ich keine Chance hatte zu reagieren.
Irgendwann viel mir eine Gruppe von Piloten auf, die mir über mehrere Systeme folgten. Und obwohl ich in der Unterzahl war, freute ich mich darauf hier doch noch einen Kampf provozieren zu können. Leider gelang es mir nicht diese Gruppe zu stellen. Wann immer ich in der Nähe eines Gates wartete passierte überhaupt nichts. Auch wenn ich dann auf die andere Seite sprang um herauszufinden wieso diese Gruppe mir nicht weiter folgte fand ich nichts. Es musste sich um wirklich schlechtes Timing in Kombination mit schlechtem Umgang mit dem Directional Scanner gehandelt haben. Denn nach knapp zwei Stunden gab ich schließlich auf, und fing an ein paar Ratten in den Gürteln zu jagen.
Nachdem mein Laderaum mit Loot gefüllt war flog ich wieder zurück und begegnete auch auf dem Heimweg niemandem. Eigentlich eine recht enttäuschende Sache, wenn man bedenkt wie viel Angst ich immer vor einem Flug durch die Low Sec Gebiete hatte.
Das hat nun auch funktioniert. Ben als auch ich haben aus unsern Versorgungsflügen keinen anderen Kapselpiloten gesehen. Zwar gab es Piloten in den Systemen, aber nie direkten Kontakt mit ihnen.
Und genau da war dann das Problem. Nicht das ich jetzt falsch verstanden werde. Ich bin hochzufrieden über die Auswahl der Systeme (Wenn auch nicht über die Planeten, was aber ein anderes Thema ist). Nur das Fehlen anderer Piloten lies bei mir den Wunsch aufkommen mal wieder eine Expedition in das „gefährliche“ Low Sec zu unternehmen.
Ich habe mir zu diesem Zweck eine komplett T1 gefittete und voll versicherte Arbitrator gekauft. Meinen PvP Clon reaktiviert und mich mit Getränken und Nervenpillen eingedeckt die mein Stresspegel auf einem niedrigen Niveau halten sollten. So ausgestattet flog ich also nun in das Low um mich anderen Piloten zu stellen!
Und ich flog...
… und flog …
… und flog …
… und flog …
… und flog ohne einen einzigen anderen Piloten zu treffen.
Niemand war da, und die die da waren, schienen entweder so viel Angst vor mir zu haben das sie gleich flohen, oder waren so schnell wieder weg, das ich keine Chance hatte zu reagieren.
Irgendwann viel mir eine Gruppe von Piloten auf, die mir über mehrere Systeme folgten. Und obwohl ich in der Unterzahl war, freute ich mich darauf hier doch noch einen Kampf provozieren zu können. Leider gelang es mir nicht diese Gruppe zu stellen. Wann immer ich in der Nähe eines Gates wartete passierte überhaupt nichts. Auch wenn ich dann auf die andere Seite sprang um herauszufinden wieso diese Gruppe mir nicht weiter folgte fand ich nichts. Es musste sich um wirklich schlechtes Timing in Kombination mit schlechtem Umgang mit dem Directional Scanner gehandelt haben. Denn nach knapp zwei Stunden gab ich schließlich auf, und fing an ein paar Ratten in den Gürteln zu jagen.
Nachdem mein Laderaum mit Loot gefüllt war flog ich wieder zurück und begegnete auch auf dem Heimweg niemandem. Eigentlich eine recht enttäuschende Sache, wenn man bedenkt wie viel Angst ich immer vor einem Flug durch die Low Sec Gebiete hatte.
Montag, 7. Juni 2010
Wohin des Weges?
Mal wieder steht mein Leben in New Eden an einem Scheideweg. Nach der Evakuierung von Providence hatte ich mir mein Leben im HiSec gemütlich eingerichtet. Natürlich gab es auch hier den einen oder anderen Zwischenfall, aber im Großen und Ganzen lief alles recht ruhig ab.
Mein Plan sah vor mit dem Abbau von planetaren Rohstoffen zu beginnen und ich hatte mich daher entsprechend vorbereitet. Doch die Ereignisse der letzten Tage haben zu dem Wunsch nach mehr Kampf in meinem Leben als Kapselpilot geführt. Nun hat mich bereits vor einigen Wochen ein Kollege als dem 4th Wall Club angesprochen, ob ich nicht Lust hätte mein PvP Verständnis grundlegend zu erweitern und seiner Corp beizutreten.
Das Angebot war mehr als verlockend. Schon vor einigen Monaten (6 bis 8??) verspürte ich den Drang mich mit anderen Kapselpiloten zu messen. Jedoch hatte sich nie eine passende Gelegenheit ergeben. Meine letzte Chance dazu, nämlich an der Verteidigung von Providence teilzuhaben, konnte ich beruflich bedingt nicht wahrnehmen. Daher war das Angebot eines echten Neuanfangs im 0.0 unglaublich reizvoll. Jedoch im Moment auch fast unbezahlbar teuer, da ich mein Geld erst vor kurzer Zeit in eine recht passable Ausrüstung als Missions-Runner und Miner investiert hatte. Und da ich ein Fan von sicheren Rückzugsmöglichkeiten bin, war es für mich keine Option diese Dinge zu verkaufen.
Der Gedanke als Pionier in eine noch nicht zivilisierte Welt vorzustoßen war so reizvoll, das ich mich sogar mit dem Gedanken abgefunden hatte, meine bisherigen Freunde und Kapselpiloten-Familie bei Tetic/Tetis zurück zu lassen um mein Glück in dieser neuen Herausforderung zu versuchen.
Nun hatte sich Paxton Federation jedoch kurzfristig aufgelöst und Tetic mit einem Haufen Scherben zurückgelassen. Um Ordnung in das Chaos zu bringen und um die Familie zusammen zu halten hat Tetic vor wenigen Tagen die Allianz Violent Entity gegründet, um die Reste von PXF zu einem Neuanfang zu führen. Im Rahmen dieser Ereignisse hatte einer meiner „Mentoren“ ich gefragt, ob ich mithelfen würde, diese neue Allianz auf einen grünen Zweig zu führen. Was meine Entscheidung nicht einfacher macht.
Und die Uhr tickt. Ich muss mich entscheiden. Und das bald!
Mein Plan sah vor mit dem Abbau von planetaren Rohstoffen zu beginnen und ich hatte mich daher entsprechend vorbereitet. Doch die Ereignisse der letzten Tage haben zu dem Wunsch nach mehr Kampf in meinem Leben als Kapselpilot geführt. Nun hat mich bereits vor einigen Wochen ein Kollege als dem 4th Wall Club angesprochen, ob ich nicht Lust hätte mein PvP Verständnis grundlegend zu erweitern und seiner Corp beizutreten.
Das Angebot war mehr als verlockend. Schon vor einigen Monaten (6 bis 8??) verspürte ich den Drang mich mit anderen Kapselpiloten zu messen. Jedoch hatte sich nie eine passende Gelegenheit ergeben. Meine letzte Chance dazu, nämlich an der Verteidigung von Providence teilzuhaben, konnte ich beruflich bedingt nicht wahrnehmen. Daher war das Angebot eines echten Neuanfangs im 0.0 unglaublich reizvoll. Jedoch im Moment auch fast unbezahlbar teuer, da ich mein Geld erst vor kurzer Zeit in eine recht passable Ausrüstung als Missions-Runner und Miner investiert hatte. Und da ich ein Fan von sicheren Rückzugsmöglichkeiten bin, war es für mich keine Option diese Dinge zu verkaufen.
Der Gedanke als Pionier in eine noch nicht zivilisierte Welt vorzustoßen war so reizvoll, das ich mich sogar mit dem Gedanken abgefunden hatte, meine bisherigen Freunde und Kapselpiloten-Familie bei Tetic/Tetis zurück zu lassen um mein Glück in dieser neuen Herausforderung zu versuchen.
Nun hatte sich Paxton Federation jedoch kurzfristig aufgelöst und Tetic mit einem Haufen Scherben zurückgelassen. Um Ordnung in das Chaos zu bringen und um die Familie zusammen zu halten hat Tetic vor wenigen Tagen die Allianz Violent Entity gegründet, um die Reste von PXF zu einem Neuanfang zu führen. Im Rahmen dieser Ereignisse hatte einer meiner „Mentoren“ ich gefragt, ob ich mithelfen würde, diese neue Allianz auf einen grünen Zweig zu führen. Was meine Entscheidung nicht einfacher macht.
Und die Uhr tickt. Ich muss mich entscheiden. Und das bald!
Terror im HiSec!
Ich konnte vor ein paar Tagen am eigenen Leib erfahren dass der HiSec bei weitem nicht so sicher ist wie ich immer dachte.
Mein erstes Erlebnis hatte ich vor 4 Tagen. Ich musste auf die harte Tour lernen dass man als Kapselpilot grundsätzlich IMMER aufmerksam sein sollte. Durch eine kleine Minute Unaufmerksamkeit verlor ich bei der eigentlich unkomplizierten und sehr lukrativen Mission „Welten prallen aufeinander“ mein Apocalypse Schlachtschiff: "=SJ= Stalwart".
Obwohl ich genau wusste das mich nach dem Beschleunigertor Scrambler Fregatten erwarten würden, sprang mit einem stark dezimierten Drohnen-Geschwader in die Gefechtszone. Keine 30 Sekunden später war ich bereits gewebbt und gescramblet. Ich hatte keine Chance mit den wenigen verbliedenden Drohnen die Fregatten rechtzeitig auszuschalten und mir blieb nichts übrig als zuzusehen wie die Panzerung dahin schmolz!
Knapp 140 Millionen ISK ärmer (ja, das Schiff war NICHT versichert!) und eine Erfahrung reicher flog ich mit der =SJ= Stalwart II wieder Missionen für das Ministerium für innere Ordnung. Als ich nach einiger Zeit eine „Blockade“ Mission erhielt, bot sich ein Kollege aus der Corp an, mir bei dieser speziellen Mission zu helfen. Auf diesem Weg wollte er seine neue Armageddon ausprobieren.
Wir waren keine 10 Minuten an der Mission, als bereits die ersten Ninja-Looter erschienen und uns das Leben schwer machten. Ein paar Mal konnten wir sie mit Stage-Aggro vertreiben, aber mit der Zeit wurde uns das zu lästig. Irgendwann tauchten wieder zwei dieser diebischen Gesellen auf. Beide flogen „nur“ Zerstörer. Wir überlegten uns also, ob wir es riskieren sollten diesem Gesindel eine Lektion zu erteilen. Natürlich gingen wir davon aus, dass es eine Falle sein könnte und planten die Schiffe anzugreifen und anschließend sofort zu docken um eventuellen Vergeltungsmaßnahmen zu entgehen.
Wir besprachen die Sache noch mit einigen Kollegen in unserem Corpinternen Channel als ich irgendwann meinen Kollegen fragte ob wir es einfach versuchen wollten.
Ich sah mir zu Sicherheit noch einmal das gegnerische Schiff an und stellte fest, dass es mittlerweile nicht mehr der Zerstörer war, sondern ein Fraktions-Kreuzer. Ich wollte diese Information an meinem Staffelkollegen weitergeben, als ich sah wie seine Armageddon bereits das Feuer auf den Gegner eröffnete.
Mein erster Gedanke war: „Mist!“ Dann begann der Looter auch schon damit meinem Kollegen die Energie abzuziehen und meine Waffen zu stören. Ich begann den Gegner auf Distanz zu bringen um wenigstens etwas Schaden mit meinen Waffen ans Ziel zu bringen, doch meine schweren Lasergeschütze trafen den wendigen Kreuzer einfach nicht. Lediglich unsere Drohnen konnten Treffer erziehen. Leider schaffte er es mit nicht mal 12 % Panzerung alle Drohnen zu vernichten. Langsam aber sicher brach er durch den Tank meines Kollegen während ich versuchte den Piraten auszuweichen und gleichzeitig wenigstens etwas Schaden zu verursachen. Leider war ich durch den Angriff nicht mehr in der Lage den eingehenden Schaden zu tanken. Kurz bevor er meinen Kollegen erledigte brach mein Tank und ich hatte die Wahl mich zurück zu ziehen oder einen sinnlosen Tod zu sterben.
Ich zog mich also zurück. Obwohl mein Kollege mich schon vorher zum Rückzug aufgefordert hatte, fühlte ich mich, als ob ich etwas Falsches getan hätte. Vielleicht auch deshalb, weil mein Kollege wegen meiner Mission überhaupt erst in diese Lage geraten war.
Obwohl wir an diesem Tag unsere Lektion in Unvorsichtigkeit gelernt hatten hatte dieser verhältnismäßig kurze Moment für so viel Spannung wie seit Monaten nicht mehr gesorgt. Das Gefühl sich mit einem anderen Kapselpiloten zu messen, selbst wenn ich unterlag war nahezu berauschend. Wie es scheint stehen bei mir demnächst einige Veränderungen ins Haus.
Mein erstes Erlebnis hatte ich vor 4 Tagen. Ich musste auf die harte Tour lernen dass man als Kapselpilot grundsätzlich IMMER aufmerksam sein sollte. Durch eine kleine Minute Unaufmerksamkeit verlor ich bei der eigentlich unkomplizierten und sehr lukrativen Mission „Welten prallen aufeinander“ mein Apocalypse Schlachtschiff: "=SJ= Stalwart".
Knapp 140 Millionen ISK ärmer (ja, das Schiff war NICHT versichert!) und eine Erfahrung reicher flog ich mit der =SJ= Stalwart II wieder Missionen für das Ministerium für innere Ordnung. Als ich nach einiger Zeit eine „Blockade“ Mission erhielt, bot sich ein Kollege aus der Corp an, mir bei dieser speziellen Mission zu helfen. Auf diesem Weg wollte er seine neue Armageddon ausprobieren.
Wir waren keine 10 Minuten an der Mission, als bereits die ersten Ninja-Looter erschienen und uns das Leben schwer machten. Ein paar Mal konnten wir sie mit Stage-Aggro vertreiben, aber mit der Zeit wurde uns das zu lästig. Irgendwann tauchten wieder zwei dieser diebischen Gesellen auf. Beide flogen „nur“ Zerstörer. Wir überlegten uns also, ob wir es riskieren sollten diesem Gesindel eine Lektion zu erteilen. Natürlich gingen wir davon aus, dass es eine Falle sein könnte und planten die Schiffe anzugreifen und anschließend sofort zu docken um eventuellen Vergeltungsmaßnahmen zu entgehen.
Wir besprachen die Sache noch mit einigen Kollegen in unserem Corpinternen Channel als ich irgendwann meinen Kollegen fragte ob wir es einfach versuchen wollten.
Ich sah mir zu Sicherheit noch einmal das gegnerische Schiff an und stellte fest, dass es mittlerweile nicht mehr der Zerstörer war, sondern ein Fraktions-Kreuzer. Ich wollte diese Information an meinem Staffelkollegen weitergeben, als ich sah wie seine Armageddon bereits das Feuer auf den Gegner eröffnete.
Mein erster Gedanke war: „Mist!“ Dann begann der Looter auch schon damit meinem Kollegen die Energie abzuziehen und meine Waffen zu stören. Ich begann den Gegner auf Distanz zu bringen um wenigstens etwas Schaden mit meinen Waffen ans Ziel zu bringen, doch meine schweren Lasergeschütze trafen den wendigen Kreuzer einfach nicht. Lediglich unsere Drohnen konnten Treffer erziehen. Leider schaffte er es mit nicht mal 12 % Panzerung alle Drohnen zu vernichten. Langsam aber sicher brach er durch den Tank meines Kollegen während ich versuchte den Piraten auszuweichen und gleichzeitig wenigstens etwas Schaden zu verursachen. Leider war ich durch den Angriff nicht mehr in der Lage den eingehenden Schaden zu tanken. Kurz bevor er meinen Kollegen erledigte brach mein Tank und ich hatte die Wahl mich zurück zu ziehen oder einen sinnlosen Tod zu sterben.
Ich zog mich also zurück. Obwohl mein Kollege mich schon vorher zum Rückzug aufgefordert hatte, fühlte ich mich, als ob ich etwas Falsches getan hätte. Vielleicht auch deshalb, weil mein Kollege wegen meiner Mission überhaupt erst in diese Lage geraten war.
Obwohl wir an diesem Tag unsere Lektion in Unvorsichtigkeit gelernt hatten hatte dieser verhältnismäßig kurze Moment für so viel Spannung wie seit Monaten nicht mehr gesorgt. Das Gefühl sich mit einem anderen Kapselpiloten zu messen, selbst wenn ich unterlag war nahezu berauschend. Wie es scheint stehen bei mir demnächst einige Veränderungen ins Haus.
Dienstag, 25. Mai 2010
Evakuierung
Es ist ja ein offenes Geheimnis das auch Paxton Federation um den Fortbestand in Providence kämpft. Da ich mich ja bereits seit einiger Zeit aus dem Konflikt rausgehalten habe hat es mich auch nicht so schwer getroffen als die Allianz den Befehl zur Evakuierung gab. Das einzige was mich dabei wirklich gestört hatte, war das ich meinen Jumpclone zurück lassen musste.
Bis jetzt!
Heute hatte ich Zeit. Damit bot sich mir die ideale Gelegenheit meinen Jumpclone zu bergen. Ich wartete auf ein passendes Zeitfenster um die neuen Besitzer der ehemaligen CVA Systeme während der Wartung der POD`s begegnen zu können. Genauer gesagt hoffte ich Ihnen eben nicht zu begegnen.
Kurz vor Beginn der alle 24 Stunden erfolgenden Wartungen beendete ich mein aktuelles Training und sprang in meinem Klon. Einen kurzen, orientierungslosen Moment später erwachte ich tief im 0.0 in meiner alten Heimatstation. Sofort suchte ich im Hangar ein passendes Schiff und stellte fest, dass ich hier noch sehr viele Dinge besaß. Viel mehr als ich dachte. Ehe ich mich versah, begann ich damit die herumstehenden Kisten zu öffnen und zu überlegen was ich bei diesem Flug alles mitnehmen könnte.
15 Minuten vor der technischen Zwangspause fiel mir der eigentlichen Grund meines Besuches wieder ein. Ich lies die Kisten stehen und machte meine alte Harbinger startklar. Anschließend lud willkürlich in der Nähe stehende Kisten in den Frachtraum bis dieser komplett gefüllt war. Dann begann meine Flucht.
Der Flug durch die beinahe komplett leeren System verlief reibungslos. Ich traf ein paar CVA und PXF Piloten, die an einigen Knotenpunkten die Stellungen hielten. Unglücklicherweise hatte ich mich aber durch meinen Aufenthalt im Hangar in der Zeit verspekuliert. Kurz vor meinem Ziel, ich befand mich mitten im Warpflug, spürte ich wie die Verbindungen meines POD`s sich deaktivierten. Dann wurde alles schwarz.
Als ich wieder zu mir kam stellte ich fest, das über eine Stunde vergangen war. Offensichtlich hatte es Probleme gegeben, denn die Protokolle dokumentierten mehrere Versuche mich zu wecken. Ich hatte ein ganz schlechtes Gefühl. Hilflos im All von den Kontrollen seines Schiffes getrennt zu werden war einfach nicht richtig. Ich nahm mir vor das dies nie wieder so weitkommen lassen würde.
Glücklicherweise passierte nichts schlimmes. Nach wenigen Sekunden begann das Schiff bereits wieder auf meine Befehle zu reagieren. Und nur zwei Sprünge später erreichten ich den sicheren Amarr Raum.
Während meinem Heimflug nach Amarr dachte ich über mein Leben im 0.0 nach. Eigentlich hatte ich es vermisst. Obwohl es teuer und gefährlich war, hatte ich es wirklich vermisst. Und jetzt, nachdem nicht mal mehr mein Jumpclone darauf wartete, das ich Providence einen Besuch abstatten würde, beschlich sich mir ein Gefühl von Bestimmtheit. Dies würde nicht mein letzter Besuch im 0.0 bleiben!
Bis jetzt!
Heute hatte ich Zeit. Damit bot sich mir die ideale Gelegenheit meinen Jumpclone zu bergen. Ich wartete auf ein passendes Zeitfenster um die neuen Besitzer der ehemaligen CVA Systeme während der Wartung der POD`s begegnen zu können. Genauer gesagt hoffte ich Ihnen eben nicht zu begegnen.
Kurz vor Beginn der alle 24 Stunden erfolgenden Wartungen beendete ich mein aktuelles Training und sprang in meinem Klon. Einen kurzen, orientierungslosen Moment später erwachte ich tief im 0.0 in meiner alten Heimatstation. Sofort suchte ich im Hangar ein passendes Schiff und stellte fest, dass ich hier noch sehr viele Dinge besaß. Viel mehr als ich dachte. Ehe ich mich versah, begann ich damit die herumstehenden Kisten zu öffnen und zu überlegen was ich bei diesem Flug alles mitnehmen könnte.
15 Minuten vor der technischen Zwangspause fiel mir der eigentlichen Grund meines Besuches wieder ein. Ich lies die Kisten stehen und machte meine alte Harbinger startklar. Anschließend lud willkürlich in der Nähe stehende Kisten in den Frachtraum bis dieser komplett gefüllt war. Dann begann meine Flucht.
Der Flug durch die beinahe komplett leeren System verlief reibungslos. Ich traf ein paar CVA und PXF Piloten, die an einigen Knotenpunkten die Stellungen hielten. Unglücklicherweise hatte ich mich aber durch meinen Aufenthalt im Hangar in der Zeit verspekuliert. Kurz vor meinem Ziel, ich befand mich mitten im Warpflug, spürte ich wie die Verbindungen meines POD`s sich deaktivierten. Dann wurde alles schwarz.
Als ich wieder zu mir kam stellte ich fest, das über eine Stunde vergangen war. Offensichtlich hatte es Probleme gegeben, denn die Protokolle dokumentierten mehrere Versuche mich zu wecken. Ich hatte ein ganz schlechtes Gefühl. Hilflos im All von den Kontrollen seines Schiffes getrennt zu werden war einfach nicht richtig. Ich nahm mir vor das dies nie wieder so weitkommen lassen würde.
Glücklicherweise passierte nichts schlimmes. Nach wenigen Sekunden begann das Schiff bereits wieder auf meine Befehle zu reagieren. Und nur zwei Sprünge später erreichten ich den sicheren Amarr Raum.
Während meinem Heimflug nach Amarr dachte ich über mein Leben im 0.0 nach. Eigentlich hatte ich es vermisst. Obwohl es teuer und gefährlich war, hatte ich es wirklich vermisst. Und jetzt, nachdem nicht mal mehr mein Jumpclone darauf wartete, das ich Providence einen Besuch abstatten würde, beschlich sich mir ein Gefühl von Bestimmtheit. Dies würde nicht mein letzter Besuch im 0.0 bleiben!
Sonntag, 23. Mai 2010
Überraschung!
Stumm und bedrohlich hing das Sprungtor im Weltall. Lautlos umkreiste ich es in einem engen Orbit und wartete auf das Signal.
„Janato, wir sind bereit!“
„Bestätige. Sprungsequenz wird eingeleitet!“
Mein Herz fing an zu rasen als die Concorde Warnung gesendet wurde. Was würde uns auf der anderen Seite erwarten? Feinde? Ein Camp? Oder ganze Piratenflotten?
Eigentlich hätte mein Abend ganz anders aussehen sollen. Ich hatte Training als ein Freund mich um einen Gefallen bat. Ich sollte für Ihn scouten weil er ein lukratives Angebot im Low Sec gefunden hatte. Also brach ich mein Training ab und machte meinen Scout fertig. Knapp 60 Minuten nach seiner Bitte trafen wir uns ein System vor dem Low Sec Übergang. Laut den aktuellen Berichten von Concorde hatte es in unserem Ziel während der letzten Stunde mehrere Pod-Kills gegeben. Kein besonders gutes Zeichen. Entsprechend angespannt war ich jetzt.
Der Sprung an sich dauerte nur wenige Sekunden. Es dauerte aber dennoch einige Zeit bis ich begriffen hatte was ich auf den Scannern sah. Ich rechnete mit dem schlimmsten, aber ich war nicht darauf vorbereitet ein vollkommen leeres System vorzufinden.
Wir nutzten daher die Gunst der Stunde und transportieren gleich 5 Mal so viel wie ursprünglich geplant und konnten so unseren Gewinn verfünffachen. Alles in allem also ein ruhiger, erfolgreicher Abend. Davon hätte ich gerne mehr!
„Janato, wir sind bereit!“
„Bestätige. Sprungsequenz wird eingeleitet!“
Mein Herz fing an zu rasen als die Concorde Warnung gesendet wurde. Was würde uns auf der anderen Seite erwarten? Feinde? Ein Camp? Oder ganze Piratenflotten?
Eigentlich hätte mein Abend ganz anders aussehen sollen. Ich hatte Training als ein Freund mich um einen Gefallen bat. Ich sollte für Ihn scouten weil er ein lukratives Angebot im Low Sec gefunden hatte. Also brach ich mein Training ab und machte meinen Scout fertig. Knapp 60 Minuten nach seiner Bitte trafen wir uns ein System vor dem Low Sec Übergang. Laut den aktuellen Berichten von Concorde hatte es in unserem Ziel während der letzten Stunde mehrere Pod-Kills gegeben. Kein besonders gutes Zeichen. Entsprechend angespannt war ich jetzt.
Der Sprung an sich dauerte nur wenige Sekunden. Es dauerte aber dennoch einige Zeit bis ich begriffen hatte was ich auf den Scannern sah. Ich rechnete mit dem schlimmsten, aber ich war nicht darauf vorbereitet ein vollkommen leeres System vorzufinden.
Wir nutzten daher die Gunst der Stunde und transportieren gleich 5 Mal so viel wie ursprünglich geplant und konnten so unseren Gewinn verfünffachen. Alles in allem also ein ruhiger, erfolgreicher Abend. Davon hätte ich gerne mehr!
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