Montag, 29. Juni 2015

Aber der Arzt hat doch gesagt ...

Ich bin abhängig! Und das ist nichts schlimmes, wenn Ihr seid es auch. Jeder von uns ist es auf die eine oder andere Art und Weise. Wir alle haben Bereiche in unserem Leben in denen wir auf das Wissen, die Erfahrung und die Zuverlässigkeit anderer Menschen angewiesen sind.

Dabei ist es egal, ob es nun der Mann der mein Auto repariert oder mein Arzt ist. Ob es nun der Kollege im Baumarkt oder der Küchenplaner ist. Ob es nun der Bäcker oder der Metzger ist.

Wir alle haben Menschen, auf die wir uns blind verlassen müssen um unser Leben leben zu können. Einfach schon deshalb, weil wir uns in alltäglichen Ablauf in so vielen Bereichen „auskennen“ müssen das ein normaler Mensch das alles gar nicht mehr packt.

Niemand kann neben seinem Job auch noch Wäschepflegeexperte, Auto-Mechaniker, Elektro-Meister, Arzt, Fleischermeister, Lebensmittelfachmann, Computerexperte und viel mehr sein.

Und: Das ist auch gut so. Unsere moderne Welt funktioniert nur durch Spezialisierungen.

Um so schlimmer ist es aber, wenn man sich nicht mehr darauf verlassen kann, das die Person gegenüber einem auch wirklich das sagt, was richtig ist.

Wenn ich in meiner Branche (und Leute: Ich kümmere mich um Wäschepflege und Küchengeräte im allgemeinen!) die „offiziellen“ Tests der „renommierten“ Institute und angeblichen Fachzeitschriften lese wird mir im meistens direkt schlecht. Was dort an Binsenweisheiten, falschen Fakten und Zahlen beschönigt und gebogen wird ist unfassbar. Wenn da also Menschen wir Du und ich, die auf solche Informationen angewiesen sind erzählt wird, das etwa ein Sparprogramm bei der Waschmaschine das aller wichtigste sei, auf das man zu achten habe, dann muss ich mich ernsthaft fragen ob der Artikel von einem Menschen mit dem IQ von Knäckebrot geschrieben wurde, oder ob der mit Absicht Tatsachen verbiegt und Fakten vorenthält.

Es ist tatsächlich so, dass die hochgepriesenen Sparprogramm gerade das Gegenteil machen. Statt zu sparen muss ich teure Zusatzreiniger kaufen, weil meine Wäsche in den Sparprogrammen nicht mehr richtig sauber wird (Keine Temperaturhaltezeit mehr!) und da dank deutlich aggressiverem Waschmittel mein Wäschebestand angegriffen wird muss ich eben diesen auch deutlich schneller austauschen… Kurzum: Kosten, Kosten, Kosten! Oh, und natürlich freuen sich einige darüber: Zum einen die Kollegen aus der Textilindustrie, weil die mehr Klamotten verkaufen. Die Kollegen aus der Spülmittelindustrie freuen sich über unverschämt teure Zusatzreiniger die sonst niemand brauchen würde, und natürlich freut sich auf die Pharmaindustrie über die Zunahme von Allergien durch entweder verschimmelte Hausgeräte (weil nicht mit Hygienereiniger gewaschen) oder durch die zusätzliche chemische Belastung auf der Haut. Oh, und nicht zu letzte freut es die meisten Hersteller von Waschmaschinen, weil die dankenswerterweise die Geräte noch billiger und schlechter bauen können als Sie früher. (Ein Gerät das statt 20 Minuten mit 60°C nur mal kurz auf 51°C und im Schnitte bei unter 40°C arbeitet kann natürlich günstiger gebaut werden als vorher…)

Doch ich will euch eigentlich nicht mit dem Hygieneirrsinn der EU langweilen, sondern auf etwas anderes hinaus.

Wie viele von Euch wussten das? Wie viele von Euch haben im guten Glauben Ihr Haushaltsgerät gekauft ohne das zu wissen, oder ohne dass irgendjemand das mal angesprochen hat.

Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage: die meisten? Und das obwohl man dies sogar selbst erkennen kann, ohne sich mit der Materie genau auszukennen. Man müsste nur einmal selbst die Temperatur messen. Wenn ich das Menschen erzähle ist die erste Reaktion immer: Das würde unsere Regierung doch gar nicht erlauben… Das es tatsächlich sogar die Regierung ist, die das überhaupt erst verursacht hat wollen die meisten nicht wahrhaben.

Gleiches erlebe ich tagtäglich auch in anderen Bereichen meines Lebens. Viel zu oft ist man es gewohnt sich auf andere zu verlassen. Egal ob es total Sinnfreie Vergleiche zwischen Handys sind die man nicht miteinander vergleichen kann, oder Diskussionen mit Menschen die sich bei einem Schnupfen ein Antibiotika aufschwätzen lassen. (Weil, der Arzt hat ja studiert, und das bedeutet er macht keine Fehler! Antibiotika bei Schnupfen und Grippe ist doch völlig normal… ähm… ja… nein!)

Die Menschen (zumindest in den weltlichen Industriestaaten) haben überwiegend verlernt eigenständig zu denken und das offensichtliche zu erkennen. Es ist unfassbar das es Menschen gibt denen man mathematisch 1+1=2 beweist und sie voller Überzeugung und Ignoranz das Ergebnis anzweifeln. Entweder weil es unbequem ist. Weil der Onkel/Vater/Freund/Freundin mal was anderes gesagt hat oder warum auch immer.

Ich für meinen Teil habe nur in ganz wenigen Bereichen meines Lebens die Möglichkeit wirklich zu wissen von was ich spreche. Nicht nur es zu behaupten, sondern es intellektuell auch zu begreifen und zu verstehen. Und weil ich weiß wie oft in diesen Bereichen bereits von sogenannten Fachleuten einfach nur Quatsch erzählt wird (egal ob nun aus Unwissenheit oder Absicht) versuche ich in jedem Bereich meines Lebens so aufgeschlossen wir nur möglich zu sein und ALLES zu hinterfragen. Beziehungsweise zumindest nicht alles bedingungslos zu akzeptieren.

Es gibt IMMER mehr als nur eine einzige Sichtweise auf ein Problem / Sachverhalt. Und ich bemühe mich immer so viele Aspekte wie möglich ohne Vorurteile zu betrachten um heraus zu finden was denn nun wirklich die Wahrheit ist… und was nicht.

Ich bin „nur“ Kaufmann im Einzelhandel. In meinem Beruf berate ich Menschen aller Bevölkerungsgruppen und helfe Ihnen nach bestem Wissen und Gewissen Geld zu sparen. Und obwohl Leute bei mir zum Beispiel „nur“ eine Waschmaschine kaufen, entscheide ich darüber ob diese Personen die nächsten 20 Jahre glücklich ist und sich sorgenfrei um Ihr Leben kümmern kann, oder ob Sie sich darüber ärgert das die Wäsche nicht sauber wird, das Spülmittel zu teuer ist, die Wäsche ständig kaputt geht und und und. Ich verhindere das diese Menschen krank werden, ich garantiere dafür das diese Menschen keine zusätzlichen chemischen Belastungen ertragen müssen. Ich verbessere Ihre Lebensqualität.

Ich helfen jeden Tag Menschen. Anders als es ein Rettungssanitäter tut. Aber nicht weniger wichtig. Und ich mache das nur mit Haushaltsgeräten.

Ich kann das machen, weil ich gelernt habe ausserhalb der Norm zu denken. Weil ich Fakten analysiere und daraus eigene Schlüsse ziehen kann. Ich kann das Rad nicht neu erfinden. Aber ich kann dafür sorgen, dass niemandem ein Viereck als ein Kreis verkauft wird.

Und es schmerzt mich zu sehen, wie viele Leute, auch in meinem Bekanntenkreis, aus purer Bequemlichkeit das Viereck kaufen (sich auch wundern warum es beim rundlaufen immer so rumpelt) aber sich strandhaft weigern statt des Vierecks einfach mal einen Kreis zu probieren.


Ich bin mir sicher dass ich auch hier und da falsch liege. Meine Freundin und bald Ehefrau wird mir das sicherlich bestätigen ;-) Dennoch würde ich mich freuen wenn es mehr Menschen geben würde, die nicht alles was man Ihnen auftischt als gegeben akzeptieren, nur weil irgendeine „offizielle“ Stelle behauptet hat das es so sei… 

Dienstag, 9. Juni 2015

Die beste Freundin die es gibt! (für mich, ist ja klar! ;-))

Etwas verspätet aber sicher nicht zu spät muss ich Euch unbedingt mein Geburtstagsgeschenk von meiner Freundin zeigen.

Ja... Geburtstag hatte ich im Februar. Ich bin im Moment etwas später als sonst ;-) Aber das ändert nichts daran, das dies wohl eindeutig zu den besten Geschenken gehört die ich jemals bekommen habe.

Wie Ihr ja wisst (sofern Ihr Euch noch an die Inhalte meines Blogs erinnert ;-)) kann man mich durchaus als Star Citizen Fan Boy bezeichnen.

Welches Geschenk wäre also passender als ... das:

Ein Samuel Janato Whiskey Glas! 

Eine Star Citizen Whiskey Flasche zum selbst abfüllen! 

Unfassbar cool! 

Ist das cool oder ist das cool? ;-)

Dienstag, 3. März 2015

Ich bin noch da.... irgendwie

Es ist schon einen Moment her das ich das letzte Mal hier etwas geschrieben habe. Irgendwie konnte ich nichts mehr sagen. Sorry :-( (Für all die, die hier regelmäßig gelesen haben)

Seit knapp einem halben Jahr muss ich mich beruflich mit dem Thema sozial Media auseinander setzen und habe dadurch eine leicht andere Sichtweise auf das alles bekommen. Und auch deutlich weniger Zeit für private Projekte.

Ich habe oft hier gesessen und einige Zeilen geschrieben, aber war nie wirklich zufrieden.

Und damit ist jetzt Schluss. Ich schreibe einfach wieder wie es mir in den Sinn kommt und denke das ich damit auch wieder Lust auf das eine oder andere Thema bekomme.

Demnächst folgt erst mal ein Update für die letzten 6 Monate... dann sehen wir weiter ;-)

Freitag, 1. August 2014

Das Elite / Star Citizen "Problem"



Da ich das Glück habe (oder sollte ich lieber "die Unvernunft so viel Geld auszugeben" sagen?), beide Spiele zu spielen, komme ich (leider) mehr oder weniger automatisch in die Verlegenheit mir die "Kritik" der jeweiligen Spiele von beiden Seiten der Spielerschaft anhören zu können. Und dabei lässt sich erstaunliches feststellen ;-)


Die SC Fanboys beklagen sich in Arena Commander im Moment in erster Linie über  die folgenden 3 Dinge:
- Die Schiffe sind alle viel zu wendig -> "Turreting"! Selbst die Aurora als Anfängerschiff dreht sich in Sekundenbruchteilen um die eigene Achse.
- Das gesamte Gameplay sei viel zu schnell. AC fühle sich an wie eine Ego-Shooter und keine Space Sim.
- Es gibt "bisher" kein echtes 6Dof. (Mann kann seine Manövrierdüsen nicht in jedem Flugmodus benutzen)

Die Elite Fanboys beklagen sich im Moment in erster Linie über die folgenden 3 Dinge:
- Die Schiffe sind viel zu träge. Daraus resultierend gäbe es keine Möglichkeiten den Raumkampf taktisch zu nutzen.
- Das gesamte Gameplay sei viel zu langsam. Die Kämpfe würden ewig dauern, und das fliegen zwischen den Systemen viel zu lange. (es gibt halt keinen "Arena" Modus!)
- 6Dof ist zu stark. Man sollte es nicht immer benutzen können.


Tja.... nun, eigentlich ist es zum Lachen. Betrachtet man die "Erwartungshaltungen" der jeweiligen "Fanboys" sollte man annehmen, sie hätten auf das falsche Spiel gesetzt ;-)

Das ganze wird um so amüsanter, wenn man beide Spiele selbst spielt und daher genau weiß, das all diese Kritik eigentlich keine Kritik an dem jeweiligen Gameplay ist. (Das ist nämlich für sich genommen nämlich erstaunlich gut für eine derart frühe Version geraten) Das, was da kritisiert wird ist eigentlich das eigene Unvermögen der entsprechenden Spieler sich mit dem Spiel auseinander zu setzen. Diese Spieler suchen einen "I-WIN" Button, finden Ihn aber nicht. Und deshalb werden "vermeidlich" falsche Spielmechaniken als Grund für das, für Sie selbst nicht unterhaltsame, Gameplay ausgemacht. 

Das Problem ist, das die Kritiker dieser "Elemente" zu einem von zwei Lagern gehören. Das erste Lager sind die jungen Spieler die Spiele ausschließlich als schlechte, weich gespülte und dadurch massentaugliche Kopie, einer Kopie einer Kopie eines vielleicht mal gut gewesenen Spielprinzips kennen (Assassin`s Creed 15, Battlefield 72, COD 105, FIFA 2765 etc....) Dadurch haben Sie nie gelernt, das ein Spiel mehr als nur ein großartig animiertes Mohrhuhn oder Rebel Assault sein kann. Und damit einhergehend auch die Tatsache das Spielen in erster Linie auch verlieren bedeutet. Denn nur wenn ein Spiel schwer war, kann man sich anschließend auch darüber richtig freuen! - Ist irgend jemand unter meinen Lesern die (wie ich) tatsächlich in X-Wing den Todesstern OHNE Cheats in die Luft gesprengt haben? ;-)

Das zweite Lager sind die "Veteranen". Die, die als junge Spieler zwar die "gute, alte Zeit" erlebt haben, aber in den letzten Jahren dennoch "weich gespült" wurden. Sie müssen auch erst erkennen, das die Spiele, die in Ihrer Erinnerung so gut waren (und sind) alle Bockschwer waren. Aber genau nur das der Grund war, wieso Sie sich heute überhaupt noch an diese Spiele erinnern. 

Natürlich könnte ich mit dieser Behauptung falsch liegen... Aber tatsächlich haben sowohl David Braben und Chris Roberts für Ihre Spiele mehr als deutlich gemacht, das beide Entwickler Spiele zum spielen für Spieler bauen. Spiele, die auf spielerischen Fähigkeiten basieren. Spiele, die leicht zu lernen, aber schwer zu meistern sind.

Und schon jetzt in dieser frühen Phase lösen beide dieses Versprechen ein ;-)


Ich glaube daher, das es völlig egal ist, wo oder was diese "Querulanten" am ende tatsächlich spielen. Sie werden immer unzufrieden sein, solange Sie sich nicht auf das Spiel einlassen um es zu erlernen. Und das bedeutet vor allem, das man nicht ununterbrochen einen Sieg nach dem anderen geschenkt bekommt. Und irgendwie freut mich eben dies ganz besonders! ;-)

Montag, 28. Juli 2014

Star Trek - Axanar - Kickstarter



Star Trek Axanar hat gestern auf der Comic Con das Debüt des Kurzfilmes "Prelude to Axanar" gefeiert! Es gibt zwar noch keine Details ab wann der Film "verkauft" oder "veröffentlicht" wird aber es sollte wohl nicht mehr lange dauern.

Gleichzeitig steht die Kickstarter - Kampagne für den eigentlichen Film "Axanar" kurz vor der Vollendung. $ 90.000,00 von $ 100.000,00 sind bereits im Topf, und die Kampagne läuft noch 26 Tage.

 Besonders interessant ist dabei der fast doppelt so lange Trailer zu Axanar mit Szenen aus "Prelude to Axanar"

Star Trek - Renegades



Star Trek - Renegades spielt längere Zeit nach der Rückkehr von Voyager, also in einer POST Nemesis Area in der J.J. Abrams nichts kaputt gemacht hat!

Hier arbeitet das gleiche Team das bereits Star Trek - of gods and men fantastisch in Szene gesetzt hat. Dazu kommt das dieses Projekt eine ganze Menge bekannter Schauspieler vereint. Tim Russ und Walter Koeing um nur zwei zu nennen.

Bisher gibt es zwei sehr gute gemachte Trailer:







Star Trek - Horizon



Es scheint eine gute Zeit für hochwertige Indipendent Projekte zu sein. Neben Star Trek - Axanar und Prelude to Axanar sowie Star Trek - Renegades erscheint mit Star Trek - Horizon ein weiterer über Kickstarter finanzierter Film.

Horizon spielt direkt nach der vierten Staffen von Enterprise und handelt von dem romulanischen Krieg und den Iconianern. Der erste Trailer und die Eröffnung des Filmes machen auf jeden Fall Lust auf mehr.




Urlaub!

Die letzten drei Wochen habe ich in der Firma versucht den nicht mehr bei uns beschäftigten Azubi zu ersetzen, meinen Chef zu entlasten und neben meiner normalen Arbeit noch ein neues Projekt zu "planen" damit alles vor meinem Urlaub noch geregelt ist.

Das hat dazu geführt, das ich nicht wirklich in der Stimmung zu schreiben war. Da ich jetzt aber erst mal zwei Wochen Urlaub habe, hoffe ich, das sich das wieder einpendelt. Es ist ja nicht so, als ob ich nichts zu sagen hätte ;-)

Donnerstag, 17. Juli 2014

Angekommen: Update!


Am Dienstag ist meine neue Citizen Card angekommen. Gerade noch rechtzeitig zur bevorstehenden Gamescom ;-)

Die Karte ist jetzt aus Metal. Und ich muss sagen sehr hochwertig verarbeitet :-) Streng genommen lediglich ein wenig teuer ... ;-)


Montag, 14. Juli 2014

LTI als Kaufgrund?



Nachdem diese Woche bereits der dritte „Sale“ ohne LTI läuft, sollte man eigentlich ein Bild davon haben, ob die „Befürchtungen“ vieler – CIG würde ohne LTI nie wieder einen erfolgreichen „Sale“ durchführen können – zutreffen oder nicht. Tatsächlich bin ich jedoch nicht einen einzigen Schritt schlauer als ich es diesbezüglich vor zwei Monaten war. Tatsächlich zeigen die Ergebnisse der „Sale`s“ eigentlich nur, das man nichts darüber sagen kann… (Häh?? ;-))

Also die Freelancer vor ein paar Wochen als erster „NICHT LTI Sale“ angeboten wurde, schien es sicher zu sein, das die Sorgen all dieser Leute völlig unbegründet waren. Völlig im Einklang mit der gewohnten Finanzspritze der letzten „Sale`s“ spielte die Freelancer und Ihre Varianten knapp $ 1,5 Millionen US Dollar ein. Also ein durchaus gutes Ergebnis.

Genau zwei Wochen später (überraschend schnell und total unerwartet) wurde der Xi’An Scout erneut angeboten. Dieser zeigte jedoch mit „nur“ $ 300.000 US Dollar ein deutlich anderes Ergebnis als die Freelancer kurz zuvor.

Und auch jetzt, mit dem aktuell laufenden Aegis Gladius "Sale" will sich das gewohnte „Hoch“ einfach nicht so richtig einstellen. Mit bisher aufgelaufenen $ 260.000 US Dollar ( der „Sale“ geht noch 5 Tage ) und einem fast 50% günstigerem Stückpreis interessieren sich zwar deutlich mehr Nutzer für das Schiff als für den Scout (3.250 zu 2.000 gepledgten Stück). Dennoch fühlt sich das Ergebnis so an, als ob es deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben würden.

Das alles ist nun eigentlich nicht wirklich beunruhigend. So könnte es einfach sein, das Schiffe wie der Xi’An Scout oder der Gladius zu speziell oder gerade zu wenig speziell sind, um grundsätzlich alle CIG Fans anzusprechen. Dazu kommt, das der Xi’An Scout ja bereits einmal mit LTI angeboten wurde. Viele Spieler die daran Interesse haben könnten, hatten vielleicht bereits ein Exemplar gepledged.

Und der Gladiator, als „großer“ Bruder des Avengers und als „kleiner“ Neffe der Hornet, ist  zwar ein Schiff das im PU und innerhalb von SQ sicherlich seine Berechtigung hat, aber kein „must have“ schon alleine deshalb, weil es bereits Schiffe gibt, die seine designierte Aufgabe (das pure Kämpfen!) effizienter (wenn auch teurer!) erfüllen können.

(Ich zum Beispiel hole mir das Schiff nur aus purer Neugier um es ein paar Runden in AC zu fliegen, bevor ich es wieder gegen „Store Credits“ eintausche um damit eines der noch kommenden Upgrades zu bezahlen)

Behält man das nun vor seinen Augen, sind 2 Millionen US Dollar zusätzlich zu den normalen „Einkünften“ in weniger als 5 Wochen nur durch das zusätzliche Anbieten von 3 Schiffen ein brauchbares Ergebnis ;-)

Allerdings muss man fairerweise sagen, dass die Varianten der Freelancer zu 90 % alle noch mit LTI gedeckt waren. All die Piloten die eine Freelancer im Hangar stehen haben, und sich für ein Upgrade auf eine der neuen Varianten entschieden haben, haben ja auf das jeweilige Upgrade nach wie vor LIT. Es ist also nicht unrealistisch, zu sagen, das der Großteil der $ 1.5 Millionen lediglich LTI Upgrades waren.  Rechnet man beispielsweise 1.500.000 / 30 (durchschnittliche Kosten für das Upgrade!) erhält man 50.000 Stück. Und das ist keine besonders große Zahl, wenn man sich überlegt wie beliebt das Schiff an sich ist, und 50.000 Piloten gerade mal 10% der Gesamtzahl  von 500.000 Nutzern entspricht.

Möchte man nun des Teufels Advokat spielen, so könnte man daher sagen dass die Freelancer eigentlich ein LTI Sale war…

Und lehne mich jetzt mal aus dem Fenster. Ich persönlich glaube, das auch in Zukunft ausschließlich die „Sales“ einer neuen Variante (LTI wird übernommen), oder eines neuen Schiffes mit „Cross-Chassis-Upgrade“ (LTI wird übernommen) die erfolgreichsten sein werden. 

Freitag, 4. Juli 2014

EA = "Das Böse"?

Nun ja, trotz aller Probleme und Abzockereien die EA in den letzten Jahren diesen Ruf eingebracht haben war ich immer der Meinung dass es am Ende doch nicht so schlimm sein kann. Naja… Ihr wisst schon, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Dann hat mich ein Artikel auf Gamestar auf folgende Aussagen von Peter Moore, dem EA Chef aufmerksam gemacht.

„Ich denke, dass es manchmal eine Herausforderung ist, dass das Wachstum der Gaming-Branche... Es gibt einen harten Kern, der sich damit nicht anfreunden kann. Die Leser und die Industrie selbst im Speziellen. Es frustriert mich nicht, aber ich kratze mich manchmal am Kopf und sage: ›Schaut doch mal, es sind andere Zeiten angebrochen.‹ Und andere Zeiten bringen andere Geschäftsmodelle hervor. Andere Kunden steigen in den Markt ein. Die wiederum haben andere Erwartungen. Und wir können sie dann entweder ignorieren oder sie umarmen - und bei EA haben wir uns dazu entschieden, sie zu umarmen“

Peter Moore: Ob die "teuflische" Pose bewusst gewählt wurde?


„Es gibt einen harten Kern - und Achtung, jetzt kommt traurigerweise ein kontroverses Statement von mir - der das alles nicht mag, einfach nur, weil es anders ist. Es ist störend. Es ist nicht so, wie es früher war. Ich habe früher meine CD ins Laufwerk oder die Kassette oben rein gesteckt, mich hingesetzt und gespielt. Und jetzt kommen da auf einmal, oh Gott bewahre, all diese jungen und alten Leute an und machen es ganz anders.“

Ich finde das ist schon ziemlich harter Tobak. Ich meine, ganz frei übersetzt sagt er eigentlich: „Stellt euch nicht so an - Die Zeiten in denen Ihr anspruchsvolle Spiele von uns bekommen habt sind vorbei. Wir verdienen mehr mit Casual, Mobile und F2P. Also geht mir nicht auf den Sack wenn ich mal wieder ein neues Abzockerspiel wie „Dungeon Keeper“ veröffentliche!“

Traurig.

Vor allem wenn man überlegt wo eigentlich die Wurzeln von EA liegen. (Stay Forever hat da tonnenweise Hintergrundinformationen zu dem Thema!) Die Firma wurde ursprünglich gegründet um als Vereinigung von Künstlern, die elektronische Kunst geschaffen haben zu fungieren -> Electronic Arts!
EA war dafür berühmt eine Heimat und Anlaufstelle von Entwicklern und Spieledesignern zu sein, kreative Ideen zu fördern und allgemein das Spielen als Berufung zu betrachten.
Übrig geblieben ist lediglich ein geld- und machthungriger Konzern, der sich ausschließlich darüber definiert in kürzester Zeit noch mehr Geld mit möglichst billig produzierter Massenware zu erwirtschaften (Battlefield und seine tendenziell nichts sagenden "Eins zu Eins" Fortsetzungen, bis zur völligen Zerstörung vereinfachte Spiele wie Dragons Age 2, Sportspiele die sich nur anhand der Jahreszahl unterscheiden, Abzocke Free 2 Play Titel wie Dungeon Keeper.

Einige von Euch mögen jetzt sagen. Ja, so ist das im Kapitalismus. Die wollen ja auch nur leben.

Aber trauriger Fakt ist, die wollen nicht Leben, die wollen im maßlosen Überfluss leben aber das möglichst kostenlos! (Eine Tatsache auf die der Kapitalistische Gedanke übrigens zwangsweise IMMER hinausläuft. Mal früher, mal später, aber das Endergebnis ist immer gleich!)
Ich meine, EA steht da ja nicht alleine. Ubisoft ist mit der jährlich erscheinenden Assassin`s Creed Serie ja auch gut mit dabei. Die ständig gleiche Technik mit neuen Levels und neuen Texturen. Quasi nen großer Mod also. FarCry, CoD und die Liste geht endlos weiter.

Es ist kein Zufall, das mich die letzten Jahre ausgerechnet mehr oder weniger Indi Projekte wie Kerbal Space Programm, Space Engineers, oder eben jetzt Star Citizen und Elite als einziges wirklich faszinieren und fesseln können. Das sind alles unverbrauchte, ganz eigene Ideen und Konzepte.

Aussagen wie diese von Mr. Moore sind es, die mich so viel Hoffnung in Projekte wie Star Citizen stecken lassen. Und tatsächlich muss ich im Moment schwer überlegen, ob ich mir das neue Dragons Age nicht vielleicht doch besser nicht hole. Und das obwohl ich mich eigentlich auf das Spiel freue.


Aber da EA mich ja im Moment sogar für DEMO`s bis zu € 10,00 zahlen lässt, ist meine Lust auf Dragons Age 3 auf den Nullpunkt gesunken. 

Freitag, 27. Juni 2014

Neue Show: "Around the Verse"



Gestern gab es die dritte Folge von „Around the Verse“, der Nachfolgesendung von „Wingsman`s Hangar“. Obwohl ich nach wie vor finde das es schwer fällt jemanden wie Eric „Wingman“ Peterson zu ersetzen, glaube ich das die neue Sendung langsam aber sicher einen „neuen“ Kurs einschlägt.

Gerade die ersten Folgen waren für mich eher ein Versuch zwanghaft eine „eigene Version“ von Wingman`s Hangar zu machen, während diese neue dritte Folge für mich das erste Mal genügend „neue“ und eigene Dinge macht die mir erstaunlicherweise sehr gut gefallen.

Auch wenn ich Wingman vermisse ;-)

Ich glaube, das die Show auf dem richtigen Weg ist, und eventuell sogar besser als Wingman`s Hangar wird. Vielleicht, und mir ist klar, das ich mich da gerade auf dünnem Eis bewege, ist es für mich ein wenig wie TOS und TNG. Beides ist gut. TNG ist langfristig besser. Dennoch vermisse ich es neue Geschichten mit Spock und Co zu sehen / lesen.


Naja, wie so oft: wir werden sehen wie es läuft! ;-)

Mittwoch, 18. Juni 2014

Arena Commander: Erklärungen zum Physiksystem



In seiner aktuellen, sehr ausführlichen Erklärung des Physiksystems sagt Chris Roberts einige ziemlich interessante Dinge. Ich will jetzt nicht auf alle Details eingehen, aber einiges finde ich diskussionswürdig. Wobei selbst da sollte jeder im Auge behalten. An allem soll und wird noch gedreht werden. Es ist noch absolut nichts in Stein gemeißelt, ausser der Tatsache, das egal wie es nachher läuft, das die zu Grunde liegende Physikberechnung eine echte sein wird!

Folgende drei Punkte sind mir besonders wichtig sind:

Dreh- vs. Endgeschwindigkeit:
Lt. Chris Roberts ist es im Moment eine pure Designentscheidung NICHT die Drehgeschwindigkeit zu limitieren, sondern lieber die Endgeschwindigkeit. Es ist ja nun einmal so, dass die G-Kräfte verschiedene Auswirkungen auf den Körper und das jeweilige Raumschiff haben. Um einen sicheren Flug zu gewährleisten wird das G-Safe System (wenn aktiviert) dafür sorgen, das Besatzung und Schiff nichts passieren. Dies erreicht es aktuell dadurch, dass das Haupttriebwerk gedrosselt wird, damit die von Piloten gewünschte Rotationsgeschwindigkeit erreicht wird. Rotiere ich langsam, kann ich also schneller fliegen, und habe einen entsprechen größeren Wendekreis (Kann man gut nachverfolgen, wenn man den Bewegungsindikator im Cockpit verfolgt) rotiere ich schneller, wird mein Triebwerk gedrosselt und mein Wendekreis wird deutlich kleiner. In beiden Fällen bleiben die G-Kräfte auf einem akzeptablen Niveau.

Es wäre aber ebenfalls möglich, dass das System nicht das Haupttriebwerk drosselt, sondern die Manövrierdüsen. In dem Fall würde, die Geschwindigkeit die ich beibehalte das entscheidende Element sein. Will ich mit 100% Leistung eine kurve fliegen, so zwingt mich das System in einen großen Wendekreis. Fliege ich langsam bin ich entsprechend schneller!

Auf den ersten Blick klingt es danach, als ob es das gleiche wäre. Doch das ist es nicht. Der erste Modus sorgt dafür, das die Wendegeschwindigkeit IMMER so schnell wie ist, während man sich um nichts kümmern muss. (Einfach, aber langweilig… da es dazu führt, das sich zwei Gegner nahezu immer gegenseitig im Fadenkreuz behalten können.

Im zweiten Fall bestimmt der Spieler selbst seine Drehgeschwindigkeit, in dem er sie flexibel der jeweiligen Situation anpasst. Das kann bei zwei sehr guten und erfahrenen Spielern zwar zu dem gleichen Ergebnis führen, aber dann deshalb weil Sie gut sind, und nicht weil der PC es Ihnen ermöglicht. Ich für meinen Teil hoffe sehr, das sich diese, zweite Version eher durchsetzt. Aber das ist nur meine persönliche Vorliebe.

HOTAS vs Maus & Tastatur
Ich fürchte das wird noch ein größeres Streitthema werden. Die aktuelle Idee von CIG ist es, den Vorteil den die Maus hat (Zielen, unabhängig von der Flugrichtung) nicht abzuschwächen, sondern „auch“ auf Joystick basierte Systeme (egal ob HOTAS, Single und/oder Dual Setup) auszuweiten, in dem man etwa das Fadenkreuz über einen 4 Wege Schalter (Colie Hat) unabhängig von der Flugrichtung bewegen kann.

Das ist in meinen Augen suboptimal. Jeder der schon mal versucht hat mit einem 4 Wege Schalter einen Mauszeiger präzise über den Bildschirm zu bewegen weiß was ich meine ;-)

Es soll und wird die Option geben, das diese getrennte Zielerfassung (wenigstens für die „geführten“ Waffen) auch über die Blickrichtung (Head-Tracking oder Oculus Rift) gesteuert werden kann. Was zwar cool ist, aber in meinen Augen zu viel Automatismus in das System bringt.

Am liebsten wäre mir ein System, das genau wie jetzt bei den Joystick Benutzern funktioniert. Das Zentrum des Schiffes sollte auf das gegnerische Schiff oder den dankenswerterweise bald implementierten Lead-Indikator ausgerichtet werden müssen. Aufgrund dieser Basis kann dann die weitere Berechnung der Zielerfassung funktionieren.

Auf der anderen Seite legt Chris Roberts großen Wert darauf zu betonen, dass die „geführten“ Waffensysteme keinen „I-Win“ Knopf darstellen. Ich könnte zwar mit der Maus den in die linke Ecke des Bildschirmes zielen und feuern, aber nur weil der Mauszeiger da ist, bedeutet das nicht, das die Schüsse auch treffen. Wenn alles richtig funktioniert feuern auch die „geführten“ Waffen nur innerhalb Ihres Bewegungsradius. Und wenn etwas außerhalb dieses des Radius liegt, dann werden die Waffen auch nicht treffen.

Man wird es beobachten müssen nehme ich an.

Lead-Indikator und fixierte Waffen:
Sie kommen wieder! ;-) Lt. CIG war lediglich der Zeitdruck Version 0.8 zu veröffentlichen der Grund die Schiffe vorrübergehend ausschließlich mit „geführten“ Waffen auszustatten. Schön. Das mag ich! ;-)



Arena Commander: Korrektur zu G-Kraft und Yaw!



Chris Roberts hat in einem langen Artikel detailliert das aktuelle Physiksystem hinter Arena Commander erklärt und versucht etwas Klarheit in die aktuelle Diskussion in der Community zu bringen. Ich denke das es der Community auch geholfen hat. Jedenfalls haben die ganzen vielen „Heul“ – Threads abgenommen. Was aber auch an der allgemeinen Ermüdung liegen könnte ;-)

Unabhängig davon war der Bericht sehr informativ. In Folge dessen muss ich auch einen meiner Einträge hier im nachhinein leicht korrigieren.

Und zwar geht es wieder um das Thema „Yaw vs Roll“. Ich hatte ja berichtet das der menschliche Körper horizontale G-Kräfte nicht so gut verkraftet wie vertikale. Das war falsch. Ich hatte es mit positiven (Blackout = Blut wird aus dem Kopf in die Füße gepresst) und negativen (Redout = Blut wird IN den Kopf gedrückt) G-Kräften verwechselt. Und dort ist es so, das die positiven Kräfte, also wenn die Nase des Raumschiffes / Flugzeuges nach oben gezogen wird, deutlich besser zu verkraften sind als die negativen.

Was aber aus anderen Gründen nichts an der grundsätzlichen Aussage ändert, das horizontale Kräfte schlecht sind. Zwar nicht unbedingt für den menschlichen Körper, der wohl relativ gut damit klar kommt, aber für das Flugobjekt an sich. Zumindest für die Flugobjekte, die wie ein „Flugzeug“ (und damit auch theoretisch für den Flug innerhalb der Atmosphäre konzipiert sind)

Die Hornet zum Beispiel kann sowohl innerhalb einer Atmosphäre als auch im Weltall operieren. In der Atmosphäre muss durch den Luftwiederstand die Bewegung der Wahl das rollen sein. Ansonsten würde das Flugzeug nicht schnell genug manövrieren. Im Weltall muss das nicht unbedingt so sein. „Theoretisch“ könnte die Hornet im Weltall also „schneller“ horizontal drehen (Yaw) als vertikal (pitch). Aber nur theoretisch. Da die Hornet dank der Möglichkeit zum Atmosphärenflug so gebaut ist, das Sie gut mit vertikalen Kräften auskommt, liegt dort im Weltall auch Ihre Stärke.

Der gesamte Aufbau des Schiffes wird bei starken horizontalen Kräften instabil. Es kann und wird also passieren, das, wenn die G-Kräfte nicht durch das Steuersystem limitiert werden, Teile des Schiffe abreißen oder beschädigt werden können.


Unterm Strich ändert sich also nix. Die G-Kräfte limitieren die Drehgeschwindigkeit (Vielleicht -> Siehe hier!)  Nur der Grund für die Limitierung ist ein anderer!

Arena Commander: Multiplayer Tag 2


Nach meinem zweiten Tag an dem ich ein paar Runden in Arena Commander „testen“ konnte, sind mir noch ein paar Dinge aufgefallen.

Man hat sofort gemerkt das eine größere Anzahl Spieler hinzugekommen ist (CIG hat die Anzahl der Spieler von vorgestern (5000 Spieler) auf 10000 Spieler ausgeweitet.  Nicht nur das der daraus resultierende Lag diesmal deutlich spürbar war, sondern auch die Qualität der Spieler hat zugenommen.

Zwar habe ich immer noch jedes Match gewonnen, aber es war… schwieriger. Und ich bin häufiger selbst abgeschossen worden. ;)

Leider hängt meine Kritik damit zusammen. Also, nicht das ich mich darüber beschwere selbst abgeschossen zu werden, sondern damit das „der Abschluss“ an sich viel zu schnell geht. Das mag zwar auch an der das letzte Mal angesprochenen Problematik mit den noch nicht zu ende balancierten Waffen liegen, dennoch finde ich, das es nicht zur Regel werden sollte einen Kampf in nur 2 bis 10 Sekunden zu entscheiden.

Denn es lief immer darauf hinaus. Entweder habe ich in 30 Sekunden 2 bis 4 Kills gemacht, oder ich wurde innerhalb von kürzester Zeit aus dem Weltall gepustet.

Es hatte also nichts mit „Skill“ an sich zu tun. Ich hatte keine Chance auszuweichen, und auch keines meiner „Opfer“ hatte eine echte Chance.

Was ich allerdings gemerkt habe, im Vergleich zu gestern, das die 300i trotz starker Bewaffnung einen echt schlechten Stand gegen die Hornet und die Aurora hat. Während ich eine andere 300i ziemlich unkompliziert erledigen kann, endet ein Kampf gegen die eine Hornet mit DEUTLICH stabilerer Hülle oft damit, das ich trotz sieg, eigentlich in einem Schrottreifen schiff sitze. Und das gefällt mir ;-) Wenn die Kämpfe nur nicht so schnell ablaufen würden :-(

Ich bin sehr darauf gespant wie erfahren, wie sich die G-Kräfte und physikalischen Beschränkungen im „Yaw“ anfühlen werden. Ich hoffe sehr, das die im Moment VIEL zu starken Rotationsgeschwindigkeiten dadurch so angepasst werden, das es nicht immer darauf hinaus läuft, das man seinen Gegner quasi ununterbrochen im Visier hat.


Gestern und Vorgestern habe ich mich darauf konzentriert so viel Schaden wie möglich auszuteilen. Heute und morgen will ich mal versuchen durch geschicktes fliegen und manövrieren meine Gegner abzuschütteln, Beschuss und Raketen auszuweichen. Mal sehen ob ich das hinbekomme ;-)

Dienstag, 17. Juni 2014

Arena Commander: Multiplayer Tag 1: Ausführliche Manöverkritik


Nachdem ich die ersten Kämpfe überlebt habe und sogar anschließend einige sehr zivilisierte Unterhaltungen mit meinen Gegnern führen konnte bin ich nach wie vor begeistert. (Also, nachdem die gestrige Euphorie über meinen genialen Erfolg ;-) verebbt ist)

Ich glaube nach wie vor, das AC vieles richtig macht. Es macht einfach Spass sich mit (aktuell) bis zu 6 anderen Mitspielern zu messen. Auch wenn im Moment noch verschiedene Dinge … nicht funktionieren.

Es gibt viele Abstürze. Tatsächlich habe ich das Gefühl, das ich spätestens alle drei bis fünf Respawns einen Clientcrash erlebe. Und das führt im Moment noch dazu, dass ich das Hangar-Modul neu starten, den Helm bis zu drei mal an und ausziehen, meine Waffenkonfiguration neu definieren und anschließend zu dem entsprechenden Schiff laufen und mich wieder mit dem Spectrum (MP Mode) verbinden muss.

Und wenn es dann nicht wieder an schlecht getimten Verbindungen zum neuladen des Hangars kommt, dann habe ich nach gemessenen 6 bis 8 Minuten (gefühlt 30 Minuten!! ;-))  Zwangspause wieder ein neues Spiel geladen.

Bin ich dann erst mal im Spiel und ignoriere die verschiedenen graphischen Bugs wie unkontrolliert herumwirbelnde Schiffe vergisst man den langen Weg bis dahin und es macht sofort wieder Spass.

Es gibt allerdings ein paar „Balancing“ Probleme. (Vielleicht!) So um Beispiel ist es im Moment bereits möglich die Waffen der anderen Schiffe aus dem Hangar auf das jeweilig gewünschte Schiff zu montieren. Das führt dazu, das die meisten nur mit den stärksten Waffen herum fliegen. Die einen, weil Sie es lieben überlegen zu sein, und die anderen, weil sie eine Chance haben möchten. Im Moment sind es die Omninsky IV Laser die nahezu alles wegbrennen was sich einem in den Weg stellt. Es wäre langfristig zumindest für AC (Innerhalb des PU halte ich so eine Beschränkung für überflüssig) wünschenswert, wenn man die Bewaffnung auf einen Punktewert beschränken würde (Eine 300i hat 100 Waffenpunkte. Einmal Omninsky IV braucht schon 40 Punkte davon … oder so ähnlich)

Damit würde man auch sicherstellen, dass die Kämpfe etwas länger als bisher dauern. Im Regelfall hat man einen Gegner entweder innerhalb von wenigen Sekunden erledigt, oder man wird erledigt. Längere Kämpfe hatte ich leider nie.

Gut, ich will nicht ausschließen, dass ich einfach so gut war, das die anderen keine Chance hatten ;-) Aber ich denke das ist dann doch eher unrealistisch. Schließlich hatte ich auch Gegner die mir den einen oder anderen Trick „gezeigt“ haben.

Ich habe zum Beispiel recht schnell gelernt, das der alte X-Wing Korkenziehertrick (Vollgas, Nase nach unten, nach links rollen und gleichzeitig nach links drehen) beim Anflug auf einen Gegner nichts mehr bringt. Newton bringt mich dabei immer um ;-)

Auch das allseits beliebte Angsthase-Spiel (ohne abzudrehen aufeinander zufliegen und Feuern was das Zeug hält!) funktioniert nur bedingt. Gestern hatte ich einen Gegner der genau wie ich eine Omninsky IV ausgerüstete 300i flog. Wir waren alleine in dem Spiel und haben deshalb unbeabsichtigt das Angsthase Spiel gespielt. Und jedes Mal haben wir uns gleichzeitig zerstört. Entweder bereits im Anflug durch die jeweiligen Schüsse, oder wenn wir versucht haben leicht auszuweichen durch die anschließende Kollision (zwei Schiffe die sich mit jeweils 220 Sachen rammen…) Wir hatten am ende der Runde bis auch die Nachkommastelle IDENTISCHE Punkte! War lustig zum testen… aber doch irgendwie langweilig.

Die Lösung für diese Problematik war dann in der aktuellen Version der De-Copled Mode in dem ich grundsätzlich mit vielleicht 10 bis 12 Grad Abweichung auf meinen Gegner zugeflogen bin, während ich ihn in dem Modus aber im Fadenkreuz behalten konnte. Dies hat zumindest in den meisten Fällen funktioniert.

Von den im Forum und der Community so wild diskutierten Steuerungsbedingten Vor-/Nachteilen habe ich nichts bemerkt. Ich habe mit einem kaputten Hotas Setup gespielt. Sprich, der X-55 Stick und den Rest mit der Tastatur, da das Throttle bei mir noch nicht erkannt wird. Und wie gestern bereits angedeutet hatte ich keine wirklichen Gegner während meiner Spiele. Was sich vermutlich noch ändern wird… *schluck* ;-)


Arena Commander: Die ersten Gefechte


9 Spiele gespielt. 7 sehr deutlich mit Abstand gewonnen. 1 mal knapp verloren und einmal ClientCrash!

Mann kann also sagen: Ich hab`s gerockt ;-) Zumindest dieses Mal. Ich bin mir nicht sicher ob das so bleibt, aber im Moment freue ich mich einfach über meinen Erfolg:


Mein besonderer Dank gilt "Causality". Die Kämpfe mit Ihm haben mir besonders viel Spass gemacht. Er hatte einige nette Tricks drauf. ;-)

Details (inkl. Kritik) gibt es morgen. Jetzt bin ich zu müde :-)

Montag, 16. Juni 2014

Arena Commander: ICH BIN IM MULTIPLAYER! :-)


Oh mein Gott, ich bin drin! ... keine Zeit zum schreiben. Muss spielen... melde mich später... vielleicht! ;-)

Arena Commander: Freedom of Space


Ich habe im offiziellen Forum ein beeindruckendes Video gefunden. Es zeigt ganz eindeutig, warum ich so viel Geld in dieses Spiel investiert habe ;-)

Solarfläche für die ganze Welt?


Lt. einem Blogger-Kollegen entspricht die eingezeichnete Fläche der Menge an heute handelsüblichen Solarzellen die benötigt werden würde um unseren Planeten mit Energie zu versorgen.

Da ich nicht im Thema bin, kann ich das nicht beurteilen, aber wenn jemand von Euch was dazu sagen kann, würde es mich freuen.